Frauen-Oberliga-Nord HSG Nabburg-Schwarzenfeld - HaSpo Bayreuth 33:26 (15:14)
HaSpo gelang ein guter Start ins Spiel. Gleichwohl starteten beide Mannschaften nervös mit einigen Ballverlusten. Trotzdem lagen die Bayreutherinnen bis zur 18. Minute mit 9:11 in Führung. Grund hierfür war eine gute Abwehrleistung im 6:6, die meisten Gegentore musste man durch den heimischen Gegenstoß hinnehmen. Und in dieser Phase hätte HaSpo sogar noch deutlich höher führen können, aber bereits zu diesem Zeitpunkt ließ man einige gute Einwurfmöglichkeiten liegen, was nicht zuletzt aber auch an der starken Nabburger Torhüterin lag.
Beim 14:14 in der 29. Minute war dann aber letztmalig im Spiel ein Gleichstand zu vermerken. Nach der Pause gelang den Oberpfälzerinnen aber sofort ein 6:1-Lauf bis zur 35. Minute, womit HaSpo bereits zu diesem Zeitpunkt zu einer Auszeit gezwungen war. Die Folge war noch einmal eine Ergebnisverbesserung bis zum 21:18 in der 40. Minute und in der Folgezeit hatte HaSpo noch mehrfach die Chance für weitere Treffer, doch litt die Abschlussqualität mit fortschreitender Spielzeit immer mehr und damit war beim 29:22 in der 50. Minute die Vorentscheidung gefallen.
„Ich muss mein Team in Schutz nehmen. Sie haben gekämpft, aber es fehlten einfach die erforderlichen Wechselmöglichkeiten, sodass mit zunehmender Dauer der Begegnung der etablierten Spielerinnen immer mehr leichte Fehler unterliefen und die nachrückenden Spielerinnen aus der letztjährigen 2. Mannschaft und aus der Jugend, benötigen einfach noch Zeit, um sich an das Niveau der Oberliga heranzuarbeiten“, fasst Trainer Andreas Berghammer zusammen. Grund für diese Aussage ist, dass auch in dieser Partie erneut drei der Stammspielerinnen aus verschiedenen Gründen fehlten und so keine sinnvolle Kräfteverteilung möglich war.
„Wir wussten vor der Saison, was auf uns zukommt und der Spielplan ist für uns zudem nicht sehr glücklich. Wir müssen einfach weiter an uns arbeiten und das Mannschaftsspiel stärken“.
HaSpo spielte im Tor mit Hanna Bauer und Mira Schott; im Feld: Nora Glaß, Charlotte Weich, Lara Jagar-Wölker, Karla Steiner (1), Anna Mahl (9/4), Lisa Knapp (6), Simone Vogelsang (7), Janice Radtke (1), Michelle Heinrich (2).