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17.07.2026 | Allgemein

Erster HaSpo-Test bei einem Drittligisten

Erster HaSpo-Test bei einem Drittligisten

Drei Wochen nach dem Trainingsauftakt und zwei Monate vor Beginn der neuen Regionalliga-Saison steht für die Männer von HaSpo Bayreuth das erste Testspiel auf dem Programm. Der Vizemeister der zurückliegenden beiden Spielzeiten trifft an diesem Freitag (17. Juli) beim TV Erlangen-Bruck auf einen Vertreter der 3. Liga (20.30 Uhr, Europahalle).

Die Gastgeber sind 2025 als souveräner Meister der höchsten bayerischen Spielklasse hervorgegangen. Bei 43:5 Punkten hatten sie am Ende nur eine Niederlage auf dem Konto – und dafür sorgte ausgerechnet HaSpo beim Heimspiel zum Saisonabschluss mit 28:27. So betrug der Abstand zwischen beiden Mannschaften in der Abschlusstabelle nur vier Punkte.

Ihre erste Saison in der 3. Liga absolvierten die Mittelfranken dann ohne große Sorgen um den Klassenerhalt. Zwar lagen sie am Ende mit 25:35 Punkten auf Rang 13 der Gruppe Süd unmittelbar vor den drei Abstiegsplätzen, aber der Abstand zum unteren Tabellennachbarn war mit elf Punkten sehr deutlich.

Somit gibt es keinen Zweifel daran, dass sich die Bayreuther als ersten Testspielgegner gleich einen klaren Favoriten ausgesucht haben. Das gilt umso mehr, als die mit 16 Teams besetzte 3. Liga früher mit der Saison beginnt und die Mittelfranken daher mit ihren Vorbereitungen schon ein gutes Stück weiter sein dürften. Folglich definiert man im HaSpo-Lager den Erfolg dieses Spiels nicht nur über das Ergebnis. „Viele spielerische Höhepunkte wird man wohl noch nicht erwarten dürfen“, sagt Co-Trainer Steffen Berghammer. „Schließlich widmen wir uns in der aktuellen Trainingsphase nur einmal pro Woche ausschließlich dem Handball. Der Ball ist zwar sonst auch schon immer dabei, aber hauptsächlich sind die Trainingsinhalte athletisch und läuferisch geprägt.“

Der eine oder andere technische Fehler zu viel sei unter diesen Vorzeichen zu verschmerzen. „Was wir aber schon sehen wollen, sind die typischen HaSpo-Tugenden, also kämpferischen Einsatz“, betont Berghammer. „Abwehr ist nun mal zu einem großen Teil Willenssache, auch wenn unser besonderes System in veränderter Besetzung sicher etwas Eingewöhnungszeit verlangt.“ Die Voraussetzungen seien immerhin nicht schlecht, nachdem das Training bislang nahezu komplett absolviert werden konnte: „Ganz vereinzelt war mal jemand krank, aber das war nichts Ernstes.“