Frauen Regionalliga
HaSpo Bayreuth – SG FC Mintraching/TSV Neutraubling 23:31 (5:17)
Leider fanden die HaSpo-Frauen in der ersten Halbzeit nicht ansatzweise die richtige Einstellung zum Spiel, sodass sie in der 7. Minute in einen 0:4-Rückstand gerieten und sich Trainer Andreas Berghammer daher bereits zur ersten Auszeit gezwungen sah. Doch auch diese brachte nichts: Über einen 1:7-Zwischenstand lag man in der 26. Minute erstmals zweistellig (5:15) im Rückstand. Die Ursache lag in den kläglichen Wurfversuchen, haarsträubenden Ballverlusten und zu geringen Aggressivität in der Abwehr, die die Gastgeberinnen in der ersten Hälfte an den Tag legten.
In der Halbzeitpause ging aber ganz offensichtlich ein Ruck durch das Team. HaSpo nahm sich in der Kabine vor, mit viel Engagement den Eindruck der ersten Halbzeit zu korrigieren – und das gelang auch. Eine deutlich verbesserte Chancenverwertung, viel weniger Ballverluste und eine zupackende Abwehr machten es den favorisierten Oberpfälzerinnen jetzt deutlich schwerer, zum Erfolg zu kommen. Und HaSpo erspielte sich damit auch den verdienten Lohn: nämlich eine gewonnene zweite Halbzeit.
»Es war heute schon sehr spannend, die beiden Gesichter dieser Truppe zu sehen, wenngleich ich auf die Wiederholung der ersten Halbzeit sehr gut hätte verzichten können«, fasst Andreas Berghammer die Begegnung zusammen.
Erneut kamen wegen der unglaublichen Verletzungsmisere bei den Bayreutherinnen auch in diesem Spiel beide Torhüterinnen im Feld mit zum Einsatz. Außerdem musste man in dieser Begegnung gänzlich ohne gelernte Kreisspielerin auskommen. Diese Rolle konnte die eigentliche Rückraumspielerin Karla Steiner allerdings über weite Strecken sehr erfolgreich übernehmen.
HaSpo spielte mit Hanna Bauer (1), Alina Vizethum, Annika Friedrichs (2), Lena Eckert (3), Anna Mahl (5/1), Karla Steiner (4), Lisa Knapp (4/1), Janice Radtke (2), Bianca Dahinten, Anouk Erdrich (2).
Andreas Berghammer