Am Samstag steht für die Frauen von HaSpo Bayreuth die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Zu Gast ist das Team beim Tabellenzweiten der Regionalliga, dem TSV Schwabmünchen, und hat somit wohl auch eine nicht lösbare Aufgabe vor sich.
Nicht nur der tabellarische Unterschied und der bisherige Saisonverlauf sprechen vor der Begegnung gegen einen HaSpo-Erfolg, sondern auch der grenzwertige, kleine Kader, mit dem die Bayreuther Gäste den Weg in den Süden antreten werden. Neben den vier Langzeitverletzten, die seit Wochen und teilweise Monaten leider nicht zur Verfügung stehen, haben inzwischen noch weitere Spielerinnen mit Blessuren zu kämpfen oder fehlen urlaubsbedingt.
»Wir müssen uns für diese Begegnung ganz eigene Ziele setzen«, gibt Trainer Andreas Berghammer daher seine Einschätzung vor. Die Gastgeberinnen aus Schwabmünchen spielen einen sehr schnellen Handball mit einer offensiven Ausrichtung der Abwehr. Gegen letztere effektive Lösungen zu finden, kostet sehr viel Kraft und Laufarbeit, insbesondere in Anbetracht der ungünstigen Ausgangslage: »Wir haben voraussichtlich nur acht oder neun Feldspielerinnen zur Verfügung«.
Geht es für die HaSpo-Frauen also eher um Schadensbegrenzung? Berghammer findet: »Für mich ist jedes Spiel immer mit einer Aufgabe verbunden, an der man arbeiten muss. Dazu gehören auch solche Begegnungen«.
Andreas Berghammer