Frauen Regionalliga
HaSpo Bayreuth – TSV EBE Forst United 19:40 (10:18)
Dass die HaSpo-Frauen gegen den Tabellenzweiten aus Ebersberg voraussichtlich nicht als Sieger von der Platte gehen würden, war keine tollkühne Prognose. Gleichwohl ist die Deutlichkeit der Niederlage überraschend, denn im HaSpo-Lager hatte man sich vor der Begegnung gegen Ebersberg einiges vorgenommen. So wollte man den überfallartigen Gegenstoß der Gäste aus Oberbayern möglichst unterbinden und hatte sich auch Lösungen für die zu erwartende offensive Abwehr der Ebersbergerinnen zurechtgelegt.
Bis zur 16. Minute konnten die Bayreutherinnen das Spiel bei einem Zwischenstand von 7:8 noch offen gestalten. Doch danach zogen die Gäste unaufhaltsam und kontinuierlich davon. Forst United war den Bayreutherinnen sowohl individuell als auch kollektiv in Angriff und Abwehr deutlich überlegen. Dazu leistete man sich auf HaSpo-Seite in beiden Halbzeiten mitunter haarsträubende Ballverluste, welche den sowieso starken Gegenstoß der Gäste noch zusätzlich befeuerten.
»Es wurden uns heute sehr deutlich die Grenzen aufgezeigt«, findet Trainer Andreas Berghammer angesichts des Ergebnisses keine überraschenden Worte. »Was mich beunruhigt sind die wiederholten und häufig auftretenden, leichten Ballverluste und die wieder vermehrt schlechte Beinarbeit in der Abwehr«.
Jetzt haben die HaSpo-Frauen eine Woche Pause, ehe mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer TSV Schwabmünchen die nächste große Hürde bevorsteht.
HaSpo spielte im Tor mit Hanna Bauer und Alina Vizethum; im Feld mit Annika Friedrichs (1), Lena Eckert, Anna Mahl (5/2), Karla Steiner (2), Sophie Braun, Jenny Riefler (3), Lisa Knapp (4), Janice Radtke (1), Bianca Dahinten, Anouk Erdrich (3).
Andreas Berghammer