Frauen Regionalliga
HaSpo Bayreuth – MTV Stadeln 24:25 (12:12)
Die HaSpo-Frauen vergaben einen möglichen Sieg gegen den MTV Stadeln letztlich aufgrund einer eklatanten Schwäche im Abschluss, vor allem bei vielen völlig freien Würfen. In dem von beiden Seiten mit viel Einsatz geprägtem Spiel konnte sich über weite Strecken keines der beiden Teams absetzen. Während HaSpo im ersten Durchgang mehrmals in Führung gehen konnte, nahm Stadeln mit dem Beginn der zweiten Halbzeit das Heft in die Hand und konnte seine Führung bis zur 40. Minute zunächst auf 15:19 ausbauen.
Eine HaSpo-Auszeit brachte allerdings wieder System in den Angriff und die Abwehr war mit der Umstellung auf bis zu zwei Manndeckungen zunächst erfolgreich. So gelang den Gastgeberinnen in der 47. Minute der 18:19-Anschlusstreffer.
Dass die Bayreutherinnen in dieser Phase jedoch nicht die Führung übernehmen konnten, lag zum einen an den vielen vergebenen Chancen im Angriff und zum anderen an einer inkonsequenten Abwehr, die dem Stadelner Rückraum in dieser Phase zu viele unbedrängte Würfe erlaubte.
Nach dem Anschluss zum 21:23 leistete sich HaSpo vier Angriffe ohne Torerfolg, ehe man schließlich zum 22:23 einnetzen konnte. Obwohl ein Sieg so noch möglich war, wurden in den Schlussminuten mehrere freie Einwurfchancen nicht genutzt und die Chance auf weitere Punkte verspielt.
»Mein Team hat eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt und hat sich auch von dem deutlichen Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit nicht beirren lassen«, hebt Trainer Andreas Berghammer die positive Seite hervor »Gleichwohl liegt der Hauptgrund der Niederlage bei 25 Fehlwürfen auf der Hand«.
HaSpo spielte im Tor mit Alina Vizethum und Hanna Bauer; im Feld mit Annika Friedrichs (3), Lena Eckert (4), Anna Mahl (10/4), Karla Steiner, Meike Frederking, Sophie Braun, Jenny Riefler (5), Lisa Knapp (2), Janice Radtke, Greta Pfeifer, Bianca Dahinten, Sophia Rektorschik.
Andreas Berghammer