Frauen Regionalliga
ESV Regensburg – HaSpo Bayreuth 27:24 (15:11)
»Da wäre mehr möglich gewesen«, überschreibt Trainer Andreas Berghammer die Begegnung. Wohl kaum jemand hätte den HaSpo-Frauen zugetraut, dass man den haushohen Favoriten aus Regensburg an den Rand einer Niederlage bringt. Letztendlich muss man wohl feststellen, dass die mangelhafte Wurfausbeute gegen die sehr starken Regensburger Torhüterinnen am Ende zur Niederlage geführt hat. Nicht weniger als 27 (!) Fehlversuche, darunter vier vergebene Strafwürfe, waren gegen den Tabellenvierten einfach zu viel, um am Ende mit einem zählbaren Erfolg wieder nach Hause fahren zu können.
Gerade gegen Ende der ersten Hälfte leistete sich HaSpo im Abschluss zu viele Fehler, konnte das Ergebnis aber trotzdem noch im erreichbaren Rahmen halten. Bei der 21:15-Führung der Regensburgerinnen in der 44. Spielminute schienen die Gastgeberinnen dann eine Vorentscheidung erzwungen zu haben. Doch die Bayreutherinnen gaben nicht auf, zeigten eine herausragende Moral und kämpften sich beim 24:22 in der 55. Minute wieder heran. Nachfolgend vergab man jedoch den Anschlusstreffer und leistete sich in der Folge weitere drei Ballverluste im Angriff. Damit konnte der Favorit vorentscheidend zum 26:22 einnetzen.
Doch auch davon ließen sich die Gäste aus Bayreuth nicht verunsichern. Mit einer offenen Manndeckung zwang man die Oberpfälzerinnen zu frühen Abschlüssen, welche reihenweise von der insgesamt sehr stark haltenden Alina Vizethum pariert wurden. Leider reichte es am Ende dennoch nicht mehr für einen Überraschungserfolg.
HaSpo spielte im Tor mit Alina Vizethum; im Feld mit Bianca Dahinten (1), Annika Friedrichs, Lena Eckert (7), Anna Mahl (5/1), Karla Steiner (1), Meike Frederking (1), Sophie Braun (2), Sophia Rektorschik (2), Lisa Knapp (4), Janice Radtke (1).
Andreas Berghammer