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27.08.2025 | Spielbericht: Herren I

HaSpo gewinnt Turnier in Berlin

HaSpo gewinnt Turnier in Berlin

Alle Erwartungen erfüllte für HaSpo Bayreuth die Teilnahme am Turnier des Lichtenrader SV in Berlin. Mit Siegen in allen vier Spielen über jeweils zweimal 20 Minuten bewies der Vizemeister der Regionalliga Bayern vier Wochen vor dem Saisonstart mit dem Heimspiel gegen den TSV Rothenburg einen vielversprechenden Leistungsstand. Das Finale gegen den Ludwigsfelder HC, der in der vergangenen Spielzeit immerhin den dritten Platz in der Regionalliga Ostsee/Spree belegt hat, wurde sogar sehr deutlich mit 31:18 gewonnen.

Dabei hatte HaSpo nach dem kurzfristigen Ausfall von Stefan Wopperer (Zerrung) nur zehn Feldspieler zur Verfügung. Dieser kleine Kader präsentierte sich aber sehr variabel vor Trainer Mathias Bracher, der für diesen Schwerpunkt der Vorbereitung seinen Urlaub unterbrach. Zum Auftakt war die zweite Mannschaft des Drittligisten Oranienburger HC (Oberliga Berlin) beim 31:13-Sieg noch kein ernsthafter Prüfstein. Das änderte sich aber erwartungsgemäß im zweiten Gruppenspiel gegen den Ludwigsfelder HC mit seiner körperlich sehr robusten, im Rückraum wurfstarken und auch in der Tiefe gut besetzten Mannschaft. Trotzdem löste HaSpo auch diese Aufgabe letztlich ungefährdet mit 21:15. Dafür sorgte vor allem die überzeugende Abwehr, deren Ballgewinne auch effektiv in Gegenstöße umgesetzt wurden. Daran änderten auch die Versuche der Berliner mit einem siebten Feldspieler nichts.

Als höchste Hürde erwies sich dann im Halbfinale der Gastgeber Lichtenrader SV. Der ambitionierte Oberliga-Aufsteiger, der unter anderem mit zwei Neuzugängen vom Drittligisten Oranienburger HC auch in dieser Liga zum Favoritenkreis zählen dürfte, präsentierte einen durchschlagskräftigen Angriff. Besonders der Rechtshänder im rechten Rückraum war im Eins-gegen-eins schwer zu stoppen. Letztlich löste die kampfstarke HaSpo-Deckung aber auch diese Aufgabe, sodass die Partie mit 21:19 doch recht sicher gewonnen wurde. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Bayreuther mit vier Toren geführt.

Das Endspiel gegen den Ludwigsfelder HC war dann nicht ganz so herausfordernd wie das Duell in der Vorrunde, weil einer der besten Rückraumspieler der Berliner angeschlagen ausfiel. Die HaSpo-Deckung dominierte derart, dass nach acht Minuten schon eine 7:1-Führung gelang. Dabei resultierten alle Treffer aus der ersten oder zweiten Welle, während der Gegner erst zweimal aufs Tor geworfen hatte.

\"Das war genau der Schritt nach vorn, den wir uns erhofft hatten\", zog der in den vergangenen Wochen allein verantwortliche Trainer Steffen Berghammer ein positives Fazit. \"Es war toll zu sehen, dass die Mannschaft die Aufgabe hundertprozentig ernst nimmt, ihren Kampfgeist auch von Rückschlägen nicht erschüttern lässt und einfach jedes Spiel unbedingt gewinnen will.\" Besonders große Fortschritte habe man bei dem Ziel erreicht, die Halbpositionen in der Abwehr zu stabilisieren: \"Das ist für unsere Spielweise sehr wichtig. Wenn das gelingt, ist es für keinen Gegner angenehm, gegen uns zu spielen. Ein Sonderlob verdiente sich dabei der in der Abwehr „enorm verbesserte“ Benedict Fröhlich.

Am Mittwoch gegen die SG Auerbach/Pegnitz

Als nächstes Ziel nennt es Berghammer nun, diese Fortschritte auch konstant unter Beweis zu stellen. Das muss sich bereits beim nächsten Test am Mittwoch zeigen, wenn um 20.30 Uhr die benachbarte SG Auerbach/Pegnitz aus der Oberliga Nord im Schulzentrum Ost zu Gast ist.
HaSpo Bayreuth: Hennig, Braun, Büchner – Goeritz (3 im ersten Spiel; 2 im zweiten; 2 im dritten; 4 im vierten), Brückner (6; 6; 9/2; 3), Böker (3; 1; 0; 3), Meyer-Siebert (3; 1; 1; 1), Ruoff (3; 2; 1; 4), Berthold (1; 4; 3; 3), Fischer (2; 1; 2; 2), Fröhlich (2; 1; 3; 5), Lorenz (2; 1; 0; 3), Müller (6/3; 1; 0; 3/1).