Einen Schwerpunkt in der Vorbereitung der HaSpo-Männer auf die kommende Saison in der Regionalliga Bayern bildet am 23./24. August das Turnier des Lichtenrader SV in Berlin. Die Gastgeber bezeichnen ihre Veranstaltung als \"leistungsstärkstes und in der Breite am stärksten besetztes Turnier für Frauen und Männer in Berlin und Brandenburg\".
HaSpo trifft dabei in Gruppe II am Samstag um 16 Uhr zunächst auf die zweite Mannschaft des Drittligisten Oranienburger HC, die in der vergangenen Spielzeit den sechsten Platz in der Oberliga Brandenburg (5. Liga) belegt hat. Stärker einzuschätzen ist wahrscheinlich um 20 Uhr der Ludwigsfelder HC, der die Regionalliga Ostsee/Spree (4. Liga) zuletzt als Tabellendritter abgeschlossen hat.
In der anderen Gruppe trifft der Gastgeber Lichtenrader SV, der nach einem vierjährigen Höhenflug mit nur einer einzigen Punktspiel-Niederlage in die Oberliga Berlin aufgestiegen ist, auf den LHV Hoyerswerda (Vizemeister der Oberliga Sachsen) und den BFC Preußen Berlin aus der Regionalliga Ostsee/Spree (zuletzt Tabellensiebter). Am Sonntag spielen zunächst die Gruppendritten um den fünften Platz, ehe sich die Ersten und Zweiten über Kreuz im Halbfianle gegenüber stehen. Nach dem Spiel der Verlierer um Platz drei steht um 18 Uhr das Finale auf dem Programm.
\"Wir freuen uns sehr auf diese Standortbestimmung gegen völlig unbekannte Mannschaften\", sagt der amtierende HaSpo-Trainer Steffen Berghammer. \"Wir versprechen uns davon zudem eine weitere Stärkung des Mannschaftsgefüges und reisen deswegen auch schon am Freitag an.\" Mehr als bestimmte Ergebnisse möchte er weitere spielerische Fortschritte sehen: \"Im Positionsangriff brauchen wir oft noch mehr Geduld. Das ist ja ein typisches Problem bei so jungen Mannschaften. Und in der Abwehr, die nach wie vor unser Pfund ist, möchten wir die Eins-gegen-eins-Situationen auf den Halbpositionen noch besser gelöst bekommen, um daraus noch mehr Wirkung in der ersten und zweiten Welle zu entwickeln.\"
Allerdings werden die Bayreuther nicht mit vollständigem Kader antreten können. Ohne Moritz Schmidt und Luis Rodenkirchen steht nur ein Linkshänder zur Verfügung, und am Kreis fehlen Tim Schmälzle sowie weiterhin auch Kapitän Fabio Nicola, mit dem erst in den folgenden drei Testspielen im September gerechnet wird.