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01.04.2025 | Spielbericht: Damen I

Siegesserie gerissen

Siegesserie gerissen

Damen – Oberliga Nord
HG Zirndorf – HaSpo Bayreuth 30:29 (17:12)


Nach 11 Siegen in Folge ist mit der Niederlage in Zirndorf die Siegesserie der Haspo-Damen gerissen, die dennoch bereits als Meister der Oberliga Nord feststehen.
Die Gäste reisten mit einem Minikader nach Mittelfranken. Verletzungen, Erkrankungen und sonstige Verhinderungen waren der Grund dafür, dass man lediglich mit neun Feldspielerinnen antreten konnte, darunter einige gesundheitlich stark angeschlagene Spielerinnen.
Bis zur 10. Minute konnte HaSpo die Begegnung noch ausgeglichen gestalten. Doch anschließend setzen sich die Gastgeberinnen über 11:5 bis zum 16:7 in der 24. Minute von den Bayreutherinnen ab. Das ließ ein Desaster befürchten – doch weit gefehlt. Die HaSpo-Damen fingen sich wieder und legten einen beeindruckenden Kampfgeist auf die Platte. Bereits zur Halbzeit konnte man auf 17:12 verkürzen und in der 39. Minute gelang mit dem 19:19 sogar der Ausgleich.
Doch die Aufholjagd kostete auch viel Kraft und so häuften sich in der Folge die technischen Fehler und Fehlwürfe der Bayreutherinnen. Die Folge war ein erneuter 24:20-Rückstand in der 44. Minute.

Es spricht aber für HaSpo, dass man sich in dieser Situation erneut nicht aufgab, sondern sich mit den letzten Reserven weiter zur Wehr setzte. Mehrfach hatte man sogar die Führung in der Hand.
Bei einer Restspielzeit von 47 Sekunden gelang dann der Ausgleich zum 29:29. Zirndorf kam jedoch zu einem letzten Angriff und erzwang praktisch mit dem Schlusspfiff einen berechtigten 7-Meter-Strafwurf, mit dem die Gastgeberinnen den Siegtreffer erzielten.

»Wir hatten wirklich eine sehr schwierige personelle Situation und einige Spielerinnen mussten auf Positionen spielen, auf denen sie bislang noch keine Wettkampfpraxis hatten«, so Trainer Andreas Berghammer. Doch er und sein Trainerpartner Matthias Fehn waren voll des Lobes: »Die Mädels haben eine sensationelle Einstellung gezeigt und wirklich alles gegeben. Es fehlte am Ende etwas Glück, um auch dieses Spiel trotz der vielen fehlenden Stammspielerinnen noch wenden zu können.«

HaSpo spielte im Tor mit Hanna Bauer und Alina Vizethum; im Feld mit Julia Wölfel, Annika Friedrichs (5/5), Lena Eckert 5, Thabea Strehl, Karla Steiner (2), Meike Frederking (2), Antonia Hoppmann (4), Lisa Knapp (8/1), Sophia Löser (3).

Andreas Berghammer