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20.03.2025 | Vorbericht: Herren I

HaSpo Bayreuth empfängt TSV Lohr

HaSpo Bayreuth empfängt TSV Lohr


Nach dem deutlichen Auswärtssieg in Rothenburg und der gelungenen Rückkehr von Trainer Mathias Bracher steht für HaSpo Bayreuth das nächste Heimspiel an. Am Samstag um 19:30 Uhr empfängt man den TSV Lohr, der aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz steht. Bereits zuvor, um 17:30 Uhr, sind die Damen von HaSpo Bayreuth gefordert – sie haben die Chance, den Aufstieg in die Regionalliga Bayern perfekt zu machen.

Die Gäste aus Lohr kämpfen gegen den Abstieg und reisen somit als klarer Außenseiter nach Bayreuth. Dennoch dürften sie mit Selbstbewusstsein anreisen, denn am vergangenen Wochenende standen sie kurz davor, Tabellenführer Erlangen-Bruck die erste Saisonniederlage zuzufügen. Am Ende erreichten sie ein bemerkenswertes Unentschieden.
Im Hinspiel tat sich HaSpo lange schwer. „Wir haben den Anfang komplett verpennt“, erinnert sich Jakob Stiegler. Die gesamte erste Halbzeit lief Bayreuth einem Rückstand hinterher, ehe eine deutlich stabilere Defensive im zweiten Abschnitt – nur sechs zugelassene Gegentore – die Wende brachte. Am Ende stand ein verdienter 23:18-Erfolg. Doch gerade offensiv hatte HaSpo Probleme, klare Torchancen zu erspielen. Der Kampfgeist, sich zurückzukämpfen, war jedoch in dieser Partie entscheidend.
Am Samstag gilt es nun, von Beginn an wach zu sein und nicht wie im Hinspiel einem Rückstand hinterherzulaufen. Stiegler betont, dass es im Angriff darauf ankommt, die „ziemlich robuste 6:0-Deckung in Bewegung zu bekommen“, um Lücken zu reißen und hochprozentige Abschlüsse zu generieren – etwas, das zuletzt in Rothenburg gut gelang. Auch defensiv will HaSpo an die vergangenen Leistungen anknüpfen, mit einer aggressiven, offensiven Deckung Ballverluste erzwingen und diese konsequent im Tempospiel ausnutzen. Ein besonderes Augenmerk gilt den Schmitt-Brüdern, die als „Dreh- und Angelpunkt“ der Lohrer Offensive gelten.

Mit einem Sieg möchte HaSpo den Aufwärtstrend nach anfänglichen Startschwierigkeiten im neuen Jahr weiter untermauern. „Vor allem die Euphorie aus dem letzten Spiel müssen wir mit in die Partie nehmen“, fordert Stiegler. Sollte dies gelingen, „dann kann das ein ganz besonderer Handballtag für HaSpo werden – gemeinsam mit dem Damenspiel vor uns“, fügt er hinzu.