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19.10.2022 | Spielbericht: Damen I

"Das Kartenhaus selbst eingerissen"

TSG Estenfeld - HaSpo Bayreuth 31:26 (13:18)

Die HaSpo Damen sind bereits mit der Bürde angereist, nur zwei Wechselspielerinnen zu haben, da gleich mehrere Stammspielerinnen kurzfristig wegen Erkrankung absagen mussten. Zudem half mit Lou Heinrich dabei noch eine Spielerin aus, die seit März nicht nicht mehr Handball trainiert hatte. Die anfängliche 7:4 Führung in der 11. Minute für die Würzburger Vorstädter war daher die logische Konsequenz. Doch eine Auszeit brachte die Wende. Bereits in der 18. Minute gelang der 10:10 Ausgleich und bis zur Pause ging HaSpo gar mit 13:18 in Führung. Dieser Vorspruch wurde bis zur 37. Minute sogar bis auf sechs Treffer (16:22) erhöht. Doch danach erfolgte ein Bruch in beiden Mannschaftsteilen, der nicht mehr zu stoppen war. Im Angriff vergab man zum einen klarste Einwurfchancen oder leistete sich zum Teil haarsträubende Ballverluste. Der Abwehr gelang kein Zugriff mehr auf den unterfränkischen Angriff. Im 1:1-Verhalten hatte man keinen Abwehrerfolg mehr. So konnte sich HaSpo zwar bis zur 54. Minute noch in ein 26:26 Unentschieden retten. Doch das war auch der Endpunkt der eigenen Bemühungen. In den verbleibenden sechs Minuten gelang Estenfeld noch 5 Treffer und Bayreuth nicht einer.

"Es ist bedauerlich. Das Ergebnis spiegelt nicht unsere über weite Strecken gute Leistung wieder. Wir haben auch im letzten Viertel viele gute Möglichkeiten kreiert, aber leider nicht genutzt und am Schluss fehlte einfach die Luft", relativiert Trainer Andreas Berghammer das Ergebnis.

HaSpo spielte im Tor mit Antonia Goetjes; Im Feld: Isabel Piccon (6), Annika Friedrichs (1), Lena Eckert (4), Karla Steiner (3), Lou Heinrich (2), Simone Zang (2), Antonia Hoppmann (2), Anna Mahl (6/2).