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  • Homogene HaSpo-Truppe verkauft sich teuer beim diesjährigen SauerlandCup in Menden

    08.01.2020

    30 Jahre Erfahrung haben die Ausrichter des traditionellen Neujahrturniers in Menden bereits, um einiges mehr also als unsere junge Truppe, die beim Turnier eine sehr gute Leistung zeigte und trotz des jungen Durchschnittsalters und dünnen Kaders ihr bestes Ergebnis in Menden erzielte und nur knapp das Viertelfinale verpasste. Drei Siege und drei teils sehr knappe Niederlagen nach sehr guten Leistungen gegen Bundesligisten kassierten die HaSpo-Jungs der Trainer Michael Fröhlich und Nicholas Cudd.
    Bereits viel Sonderlob bekamen die HaSpo-Spieler aufgrund ihrer mittlerweile fast schon exotischen offensiven Abwehrspielweise und einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung nach den ersten beiden Spielen der Vorrunde. Beide Spiele konnten gegen körperlich überlegene Gegner aus Hamm (13:10) und Ratingen (13:11) souverän gewonnen werden. „Die sehr konzentrierte und offensiv ausgerichtete Abwehr stellte die Basis des Erfolgs dar. Lobend zu erwähnen ist Fabian Büchner, der jüngste Keeper im Turnier, der eine hervorragende Leistung zeigte“, erklärte HaSpo-Trainer Cudd. Im dritten Vorrundenspiel zahlte man gegen einen guten Bundesligisten aus Hagen Lehrgeld, verkaufte sich aber dennoch teuer. Denn vor allem in den ersten 12 Minuten griff die taktische Vorgabe einer 6:0-Abwehr und dem Angriffsspiel mit zwei Kreisspielern und die HaSpo-Jungs konnten das Spiel bis zum 5:5 offen gestalten, ehe sich die individuelle Qualität des Gegners durchsetze und er verdient mit 17:9 gewann. Im vierten und letzten Spiel der Vorrunde ging es nun um eine bessere Ausgangsposition für die Zwischenrunde. In einem sehr kämpferischen und harten Spiel spielte die HaSpo-Truppe konditionell am Limit, konnte aber bis zum Schluss mithalten und verlor am Ende denkbar unglücklich und knapp mit 9:10. Die kleinen körperlichen und seelischen Blessuren wurden aber kurz danach mit einem leckeren Schnitzelbuffet gelindert.
    In der Zwischenrunde erwarteten uns mit Bayer Dormagen der Topfavorit des Turniers und mit dem TUS Niederpleis eine Unbekannte aus dem Bonner Raum. Nach anfänglichen Problemen in der Abwehr – man bekam den Kreisspieler der Gäste nicht unter Kontrolle – gewann man das Spiel aufgrund einiger sehr guter 1gg1-Aktionen (u. a. von Benni Klein) gegen den TUS Niederpleis souverän. „Wenn wir gegen Bayer Dormagen so spielen wie in den mittleren 10 Minuten, hätten wir den Favoriten ein bisschen länger ärgern können“, erklärte Fröhlich. Leider verhinderte bereits die sehr unkonzentrierte Anfangsphase mit einem 0:7-Lauf für die Gäste eine bessere Ausgangslage. Im mittleren Spielabschnitt waren es vor allem Lösungen über den Kreis und die brutale Dynamik von Timo Böker, mit der sich die HaSpo-Truppe auf 8:13 herankämpfte, aber dabei leider noch zu viele ungenutzte Chance liegen ließ. Am Ende überzeugten die spielerische Qualität und überragende Physis von Dormagen und sie gewannen das Spiel verdient mit 18:8. So scheidet man wiederholt in der Zwischenrunde gegen einen späteren Finalisten aus – 2019 war es die luxemburgische Nationalmannschaft, die sogar das Turnier am Ende gewann. „Wir sind sehr zufrieden mit dem homogenen Auftreten und der erfrischenden Spielweise unserer Mannschaft. Die jungen Spieler konnten sehr viel Erfahrung sammeln und für unsere älteren Jungs ist es ein gelungener Abschluss ihrer Jugendhandballzeit“, freuten sich beide Trainer über den Verlauf des Turniers und das erreichte Ergebnis.
    Es spielten: Fabian Büchner (Tor); Franz Lux, Gun „Rakete“, Nico Brückner, Johannes Reif, Benni Klein, Nik Häßelbarth, Timo Böker, Lenny Jost, Jonas Wölfel, Thomas Raß.