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  • Dicht gedrängtes Feld an der Tabellenspitze

    05.11.2019

    In der Herren-Bayernliga trennt ein Punkt den Tabellenführer vom Sechsten

    Wie eng es in der Herren-Bayernliga in dieser Saison zugeht, zeigte nicht zuletzt der vergangene siebte Spieltag. Haspo Bayreuth feierte – wie berichtet – einen souveränen 30:21-Heimerfolg gegen die bis dato zweitplatzierte TG Landshut, die dadurch kurzerhand auf den sechsten Platz gerutscht ist. Zwischen den Bayreuthern an der Tabellenspitze (11:3 Punkte) und den Niederbayern (10:4) um ihren besten Torschützen Matthias Müller (36) liegt lediglich ein magerer Zähler.

    Dazwischen tummeln sich mit dem HSC Coburg II (ebenfalls 11:3), der SG Regensburg, dem VfL Günzburg sowie dem TSV Lohr (alle 10:4) vier weitere Teams. Zudem hat auch der TV Erlangen-Bruck erst vier Minuspunkte auf seinem Konto. Der hat bisher allerdings ein Spiel weniger absolviert.

    Haspo als einziges Team noch unbesiegt

    Bemerkenswerterweise ist Haspo Bayreuth um seinen erfolgreichsten Torschützen David Schreibelmayer (38) nun die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga, denn der entthronte Spitzenreiter HSC Coburg II um den Dritten der Torschützenliste Andreas Wolf (39), der jetzt punktgleich hinter den Bayreuthern auf Platz zwei anzutreffen ist, musste bei der SG Regensburg (Wunder, Deml je 5) seine erste Niederlage einstecken, wenngleich auch sehr knapp mit 24:25. Der Coburger Trainer Ronny Göhl stufte die Niederlage bei den Oberpfälzern, bei denen der drittligaerfahrene Konstantin Singwald mit 30 Toren bester Werfer ist, als „verdient und ärgerlich“ ein. Seine Mannschaft lieferte nur in den ersten 20 Minuten eine anständige Leistung ab, als die Vestestädter, bei denen der gerade 18-jährige A-Jugendliche Dino Mustafic mit sieben Toren erfolgreichster Werfer hinter Wolf (5) war, noch mit 12:7 in Führung lagen. Regensburgs Trainer Kai-Uwe Pekrul bilanzierte nach der Partie: „Wir hatten mehr Feuer, mehr Willen als der Gegner. Wir wollten einfach den Sieg mehr.“

    Die finanzstarken Regensburger, die erst das zweite Jahr in der Bayernliga spielen, sich aber für diese Spielzeit namhaft verstärkt haben, sind durch den Erfolg im Spitzenfeld der Liga angekommen.

    Klare Siege für Günzburg und Lohr

    Mit dem 28:20 gegen den Vorletzten DJK Rimpar II konnte sich der VfL Günzburg um den Toptorschützen der Liga, Frieder Bandlow, der sein Torekonto gegen die Unterfranken mit sieben Toren auf 46 schraubte in der Spitzengruppe behaupten. Selbiges gelang auch dem TSV Lohr um seinen besten Schützen Maximilian Schmitt (26) mit einem 30:24 gegen das noch immer punktlose Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck. ds


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 5. November 2019, Seite 30