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    Drei Neue und ein Rückkehrer

    07.06.2019

    Haspo-Männer freuen sich auf drittliga-erfahrenes Eigengewächs David Schreibelmayer

    Vier Neuzugänge meldet Haspo Bayreuth für die kommende Saison in der Männer-Bayernliga. Neben drei jungen Neulingen verstärkt ein Rückkehrer den Kader der Trainer Michael Werner und Marc Brückner.

    David Schreibelmayer kann als Beleg für die These gelten, dass bodenständige Vereine den Verlust von Eigengewächsen kompensieren können, wenn ein von ihnen ausgebildeter Spieler mit höherklassiger Erfahrung zurückkehrt. Vor drei Jahren wechselte der Spielmacher zur SG LVB Leipzig, die nach dem Aufstieg in die 3. Liga zum Kooperationsteam des Bundesligisten SC DHfK wurde. Nun bringt er die Routine eines Drittliga-Stammspielers mit, der im Training auch von den Profis lernen konnte.

    „Diese Erfahrung möchte ich jetzt weiter geben“, sagt der 22-Jährige, der nach dem Bachelor-Abschluss nun den Master-Studiengang in Sportökonomie an der Universität Bayreuth belegen wird. Den damit verbundenen Rückzug in die Bayernliga empfindet er nicht als Abstieg: „Das war schon eine coole Sache in Leipzig mit dem Aufstieg und der Zeit in der 3. Liga. Aber in Bayreuth sehe ich für mich eine neue sportliche Aufgabe mit viel Verantwortung und einer Mannschaft, der ich viel geben kann.“ Gerade auf seiner Position in der Rückraummitte hat Haspo großen Bedarf, weil Tim Herrmannsdörfer wegen seiner Handverletzung wohl noch zumindest in der Vorrunde ausfallen wird und das Ende der Verletzungspause von Yannik Meyer-Siebert noch nicht absehbar erscheint. Zudem sei das Niveau der Liga nicht zu unterschätzen, betont Schreibelmayer: „Zwei Absteiger kommen aus der 3. Liga, dazu mit Heidingsfeld ein sehr ambitionierter Aufsteiger. Zusammen mit den üblichen Verdächtigen, die schon seit Jahren vorne mitmischen, ergibt das ein starkes Feld. Der Aufstieg ist da sicher keine Pflichtübung, auch wenn wir uns schon gegen jeden Gegner etwas ausrechnen. Vorrangig ist, dass wir uns als Mannschaft konstant weiter entwickeln.“

    Für die drei anderen Bayreuther Neuzugänge bedeutet die Bayernliga einen Aufstieg. Allerdings sind sie jung genug, um auch für einen Einsatz in der zweiten Haspo-Mannschaft infrage zu kommen, die bekanntlich in die Landesliga aufgestiegen ist. In dieser Spielklasse waren sie bisher aktiv, konnten aber den Abstieg ihrer Vereine nicht verhindern. An Maximilian Berthold lag es beim TV Helmbrechts sicher nicht, denn der Kreisspieler war der erfolgreichste Torschütze des Tabellenletzten. In 26 Spielen markierte er 169 Treffer (davon 37 Siebenmeter), was einen starken Schnitt von 6,50 pro Spiel und den sechsten Platz in der Torjägerliste bedeutete. Sehen lassen konnten sich auch die 107/34 Tore in 24 Spielen (4,46 im Schnitt), die der vielseitig einsetzbare Daniel Luber für den HC Sulzbach erzielt hat. Unter den erfolgreichsten Torjägern der Landesliga Nord reichte das für Rang 23.

    Aus dem Nachwuchs des Zweitligisten HSC Coburg kommt Elias Endler. Der Linksaußen, der auf auf dem rechten Flügel eingesetzt werden kann, erzielte in der Jugend-Bundesliga 18 Tore für das Schlusslicht der Gruppe Mitte-Ost.

    Bayernliga-Meister steigt in die 3. Liga auf

    Der HSC Bad Neustadt hat die Rückkehr in die 3. Liga geschafft. Der überlegene Meister der Bayernliga erreichte in der Aufstiegsrunde zunächst ein 26:26 beim TV Kirchzell, wobei er drei Minuten vor dem Ende noch mit drei Toren im Rückstand gelegen hatte, und siegte dann im zweiten Spiel der Dreiergruppe gegen den MTV Dinslaken mit 29:23. Der Aufstieg des Meisters bedeutet gleichzeitig den Klassenerhalt für den TSV Lohr, der die Saison auf dem zehnten Platz abgeschlossen hatte. In der weiteren Folge bleibt die HSG Dietmannsried/Altusried in der Landesliga, nachdem sie sich in der Relegation gegen den Abstieg gegen die SG Auerbach/Pegnitz durchgesetzt hatte. es


    Nordbayerischer Kurier vom Montag, 3. Juni 2019, Seite 26