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  • TSV Lohr muss auf den Meister hoffen

    07.05.2019

    Trotz Heimsiegen müssen TSV Haunstetten und TSV Rothenburg aus der Bayernliga absteigen

    Die Saison 2018/2019 ist beendet, aber der letzte Spieltag der Herren-Bayernliga hatte es noch einmal richtig in sich. Fünf Mannschaften kämpften am 26. Spieltag um zwei sichere Plätze. Den bitteren Gang in die Landesliga könnte auch noch der TSV Lohr (10.) antreten müssen, da selbst der zehnte Rang nur dann sicher ist, wenn sich der HSC Bad Neustadt in der Aufstiegsrelegation gegen den TSV Blaustein durchsetzt.

    Dabei haben es sich die Lohrer (Majic 4 Tore) selbst zuzuschreiben, dass sie weiter zittern müssen. Denn beim Absteiger TSV Rothenburg (12.) setzte es nach einer vor allem im ersten Durchgang desolaten Leistung eine verdiente 24:28 (10:15)-Niederlage. Die Rothenburger (Stojanov 8, Jasarevic 8/3), die sich theoretisch auch noch hätten retten können, setzten sich nach nervösem und ausgeglichenem Beginn bis zum 3:3 (10.) bereits beim 8:4 (17.) deutlicher ab und führten beim 13:7 (24.) schon sicher. Die Lohrer kamen nach dem Seitenwechsel über 19:17 (41.) beim 22:21 (48.) zwar noch einmal auf, zwei Zeitstrafen und ein verworfener Siebenmeter besiegelten beim 26:21 (54.) aber spätestens die Auswärtspleite.

    Vergeblich gekämpft hat auch der TSV Haunstetten (11.). Mit dem 24:18 (12:8) gegen den Tabellenvierten DJK Rimpar II (Huber 6/3) erledigten die Augsburger (Zimmerly 8/4, Schnitzlein 6) zwar ihre Hausaufgabe überraschend deutlich, doch spielte die Konkurrenz nicht mit. Der Gastgeber war fokussierter und dominierte über 6:3 (9.) beim 9:4 (18.) das Spiel. Zwar steckte die Zweitligareserve aus Rimpar nie auf, doch fehlte den Unterfranken wohl auch der letzte Wille, um das Spiel noch einmal zu drehen. Nach dem 13:10 (35.) zog Haunstetten so wieder auf 16:10 (41.) davon und entschied die Partie beim 20:13 (51.) dank einer bärenstarken Abwehrleistung.

    Die HT München (9.) hat sich derweil mit dem zweiten Sieg binnen vier Tagen ein weiteres Bayernliga-Jahr gesichert. Nachdem sich die Oberbayern schon unter der Woche mit 35:29 im Nachholspiel gegen die TG Landshut (8.) durchsetzten, machten die Landeshauptstädter (Elmer 8, Heinle 5) nun am letzten Spieltag mit einem nie gefährdeten 30:20 (16:10) gegen den schon zuvor sicher abgestiegenen Eichenauer SV (Lieb 6) alles klar. Nach dem starken 5:0-Start (5.) war die Anfangsnervosität verflogen und über 12:5 (21.) und 16:9 (29.) war der Gast nie in der Lage, die Münchner zu gefährden. Zwar hielt Eichenau das Spiel bis zum 25:19 (52.) noch im Rahmen, musste den Gegner beim 29:19 (58.) dann aber doch erstmals zweistellig davonziehen lassen.

    Auch die TG Landshut (8.) sicherte sehr überzeugend die Klasse. Mit einem 34:23 (13:10)-Heimerfolg gegen den schwachen, aber schon gesicherten Aufsteiger SG Regensburg (Orlovsky 6) ließen die Gastgeber (Christ, Müller je 6) keine Zweifel am Klassenerhalt aufkommen. Lediglich bis zum 8:7 (16.) wussten die Oberpfälzer mitzuhalten, um dann beim 13:8 (25.) erstmals den Anschluss zu verlieren. Nach dem Seitenwechsel kam Landshut dann auch noch enorm entschlossen aus der Pause und machte bereits beim 21:12 (40.) alles klar.

    Erste Niederlage für Meister Bad Neustadt

    Das bedeutungslose Spitzenspiel entschied derweil der Vizemeister DJK Waldbüttelbrunn (Stumpf, Tendera je 5) mit 28:25 (12:11) gegen den bis dahin ungeschlagenen Meister HSC Bad Neustadt (Galli 11/5, Singwald 5) für sich. Nach dem 3:7-Fehlstart (13.) holte Bad Neustadt zwar beim 10:10 (26.) wieder aus und führte auch beim 18:17 (46.) knapp, doch hatte der Gastgeber das letzte Wort und entschied beim 26:23 (59.) das Spiel. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 7. Mai 2019, Seite 29