• Damen
  • Herren
  • Jugend
  • Shop
  • Topfavorit ist nicht zu stoppen

    05.02.2019

    Bad Neustädter gewinnen auch beim Verfolger TSV Friedberg mit 25:22

    Bereits am zweiten Rückrundenspieltag der Herren-Bayernliga zeichnet sich ab, dass es den ernsthaften Verfolgern schwerfallen wird, den Drittligaabsteiger und Meisterschaftstopfavoriten HSC Bad Neustadt noch von Platz eins zu verdrängen. Obwohl personell dezimiert, gewannen die Saalestädter auch beim Verfolger TSV Friedberg (5.) und hielten damit auch die DJK Waldbüttelbrunn (2.) sowie die DJK Rimpar II (3.) weiter auf Distanz.

    Bis das 25:22 (12:11) des HSC Bad Neustadt (Drude 12 Tore/davon vier Siebenmeter, Bötsch 5) beim TSV Friedberg (Abstreiter 11, Dittiger 4) feststand, musste der Favorit aber Schwerstarbeit verrichten. Gerade in der ersten Halbzeit waren die schwäbischen Gastgeber nämlich nicht nur ebenbürtig, sondern lagen auch fast durchgehend in Front. Das 11:10 (25.) sollte jedoch die letzte Führung der Hausherren im gesamten Spielverlauf bleiben. Ab diesem Zeitpunkt übernahm dann vor allem Bad Neustadts Rückraumrechts Maximilian Drude die Initiative und warf in den verbleibenden 35 Minuten nicht weniger als acht seiner am Ende starken zwölf Treffer. So zog der HSC zwischenzeitlich gar scheinbar sicher auf 19:15 (45.) davon, doch steckten die Gastgeber wirklich nie auf. Beim 21:21 (54.) steuerte die Partie auf eine extrem spannende Schlussphase zu, doch genau diese wusste der abgezockte Gast mit größtmöglicher Routine zu verhindern.

    Umso wertvoller war es für die DJK Waldbüttelbrunn (Paul 7/4, Tendera 6, Kwiatkowski 5), die mit zwei Punkten Rückstand ärgster Verfolger des Spitzenreiters ist, dass es gegen den stark verbesserten TSV Lohr (J. Schmitt 5, Horky 4) am Ende doch noch zum 22:20 (10:8)-Zittersieg reichte. Die Gastgeber, die im gesamten Spielverlauf lediglich fünf verschiedene Torschützen aufbieten konnten, taten sich im Nachbarderby mit den mutig aufspielenden Gästen aus dem Spessart nämlich sehr schwer. In der 56. Minute lag Lohr um seinen starken Spielmacher Jannik Schmitt sogar 20:19 in Führung. Im Angesicht des möglichen Auswärtscoups versagten den Gästen in den Schlussminuten aber die Nerven, und so zitterte sich die DJK doch noch zum Pflichtsieg.

    Einen solchen feierte auch der Tabellendritte DJK Rimpar II (Karle 8, Weinhardt 5/3) gegen den Abstiegskandidaten Eichenauer SV (C. Riemschneider 7/3, Steinherr 5). Allerdings tat sich auch die Zweitligareserve gegen den mit erst fünf Punkten abgeschlagenen Tabellenvorletzten beim 25:23 (12:10)-Heimsieg überraschend schwer. Bis zum 22:20 (53.) war der Favorit noch nicht durch. Erst eine neuerliche, defensive Steigerung brachte dann den glanzlosen Sieg doch noch unter Dach und Fach.

    Dachauer reihen in Damen-Bayernliga Sieg an Sieg

    In der Damen-Bayernliga reiht der verlustpunktfreie Tabellenführer ASV Dachau (Niebert 10/5) weiter Sieg an Sieg. Die nur mit sieben Feldspielerinnen angetretenen Gäste von der HSG Fichtelgebirge (7.) stellten beim 40:18 (19:8) nie eine ernsthafte Gefahr für die blütenweiße Dachauer Weste dar. Der nächste Haspo-Gastgeber HSG Freising-Neufahrn (3.) untermauerte seine starke Saison ebenfalls mit dem zweiten Sieg im zweiten Rückrundenspiel. Im Aufsteigerduell beim Vorletzten TSV Haunstetten II (12.) setzten sich die Oberbayerinnen (Lerch 8, Schredl 7, Haska 5) souverän mit 33:25 (20:14) durch. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 5. Februar 2019, Seite 26