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    Erneut ein souveräner Sieg

    04.12.2018

    Haspo-Gast Bad Neustadt untermauert Spitzenposition

    Am elften Spieltag hielten sich die fünf bestplatzierten Teams in der Herren-Bayernliga schadlos, hatten dabei aber nicht immer so leichtes Spiel wie der immer noch fehlerfreie HSC Bad Neustadt (1.) beim 32:16 (17:6)-Heimsieg gegen den TSV Rothenburg (10.). Der TSV Friedberg (3.) mühte sich bei der SG Regensburg (7.) nämlich ebenso zu einem knappen Auswärtssieg (23:22), wie die DJK Waldbüttelbrunn (2.) beim 29:28 (13:15) im Spitzenspiel beim Haspo-Bezwinger VfL Günzburg (6.).

    Auf Haspo Bayreuth (4.) kommt am Samstag um 19.30 Uhr im heimischen Schulzentrum Ost die größtmögliche Herausforderung zu. Dann ist der immer noch verlustpunktfreie Tabellenführer HSC Bad Neustadt (Leskovec 11/6 Tore, Gerr 6) zu Gast, der gerade erst wieder gegen den TSV Rothenburg (Kister 4/3) ordentlich die Muskeln spielen ließ. Obwohl der Ex-Drittligist in der Anfangsphase gleich zwei Siebenmeter ausließ, führte er schnell mit 7:2 (15.). Gegen die körperlich extrem starke Neustädter 6:0-Abwehr fand Rothenburg kein Mittel, und so wirkte das Spiel spätestens ab dem 16:6 (29.) einseitig.

    Deutlich dramatischer verlief das Spitzenspiel in Günzburg. Der gastgebende VfL (Scholz 8, Jäger, Jensen, Buck je 5) verlangte der bislang nur von Haspo Bayreuth besiegten DJK Waldbüttelbrunn (Kwiatkowski 8/4, Tendera 5) alles ab. Die erste Halbzeit verlief bis zum 13:13 (25.) ausgeglichen, ehe die Hausherren eine kurze Schwächephase der Gäste für einen kleinen Zwischenspurt zum 19:15 (36.) nutzten. Beim 20:19 (44.) hatte die DJK aber auch schon wieder aufgeschlossen und drehte beim 22:23 (49.) durch einen Doppelschlag des starken Rechtsaußen Nils Kwiatkowski das Spiel. Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. 71 Sekunden vor dem Ende gelang Günzburg der 28:29-Anschluss, ehe die Gäste in der restlichen Spielzeit nichts mehr zuließen.

    Richtig spannend war es auch in Regensburg (Elgeti 9/4, Heinle 5), wo der starke Aufsteiger den favorisierten Friedbergern (Tischinger 7) alles abverlangten. Bis zum 10:7 (22.) hatte die SG sogar scheinbar alles gut im Griff, aber dann erzielte der TSV fünf Tore in Folge zum 10:12 bei Halbzeit. Nach Wiederbeginn wirkten die Gäste souverän und enteilten auf 18:22 (49.), doch in den letzten elf Minuten gelang ihnen dann nur noch ein Tor. Die Regensburger verkürzten auf 22:23, aber die verbleibenden 114 Sekunden reichten ihnen nicht zum Ausgleich.

    Auch auf Haspo-Damen wartet ein Spitzenspiel

    Auch in der Damen-Bayernliga trifft Haspo Bayreuth am Samstag um 17.30 Uhr auf eine Spitzenmannschaft. Mit der HG Zirndorf (Herberth, Raab je 5) kommt der Tabellenzweite, der seit sechs Spielen ungeschlagen ist. Im Nachbarderby gegen den 1.FC Nürnberg (Wild 7/1) behielt der ehemalige Drittligist mit 23:20 (9:12) die Oberhand und machte dabei einen 10:15-Rückstand wett (35.). Auch beim 14:18 (44.) lagen die Zirndorferinnen noch klar zurück, aber dann legten sie einen 8:0-Lauf zum 22:18 (53.) hin.

    Weiterhin sehr souverän zieht derweil der fehlerfreie Tabellenführer ASV Dachau (Karg 5) seine Kreise an der Spitze. Auch dem dem ehemaligen Tabellendritten HSG Neufahrn-Freising (von Bechen 6/3, Lerch 5) ließ er beim 27:19 (13:7)-Heimsieg nie auch nur den Hauch einer Chance. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 4. Dezember 2018, Seite 25