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    14.05.2018

    In einem schwierigen und langen Qualifikationsturnier konnte sich die weibliche C-Jugend von HaSpo für die Bayernliga qualifizieren. Am Ende gab das bessere Torverhältnis den Ausschlag für den dritten Platz in der Qualifikation.

    Im ersten Spiel traf man auf den HC Forchheim. Wurde dieser in der Vorbereitung noch sicher bezwungen, gelang es dieses Mal nicht. Bei der verkürzten Spielzeit von 2 x 12 Minuten verwarf HaSpo unter anderen 3 Siebenmetern. Das von großer Nervosität auf beiden Seiten geprägte Spiel war ein Festival der Fehler. So wurde es nichts mit einem befreiten Auftakt.
    Besonders in der ersten Halbzeit, in der HaSpo in der 5. Spielminute das 1:0 gelang, war die Verunsicherung unser größtes Problem. Nach einem 1:4 (10.) ging es mit 3:4 in die Pause.
    Das Trainerteam Hellriegel/Fehn versuchte die Spielerinnen zu beruhigen und auf die zweite Halbzeit einzuschwören. Leider half das auch nicht, es blieb ein Spiel der technischen Fehler und schlechten Abschlüsse. Nach einem 5:7 Rückstand (20.) wurde aber immerhin kurz vor Ende noch das 7:7 erzielt. Leider konnte Forchheim gut eine Minute vor Ende den 7:8 Siegtreffer erzielen. Der Start ins Turnier war verpatzt.

    Im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger TSV Schwabmünchen, gab es erwartungsgemäß die zweite Niederlage. Mit 15:6 (10:2) konnte die zweite Hälfte genutzt werden, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Und diese machte ihre Sache sehr gut, so dass sich das Ergebnis im Rahmen hielt.

    Das dritte Spiel gegen den HC Erlangen zeigte eine kämpferische Glanzleistung unseres Teams. Die Trainer hatten sich berechtigte Hoffnungen gemacht, hier vielleicht "etwas reißen" zu können. Da dem HC Erlangen zwei wichtige Spielerinnen fehlten, war der Kader geschwächt und da setzte HaSpo an. Mit einer bärenstarken Abwehr und starkem Rückhalt im Tor entwickelte sich ein ausgeglichenes spannendes Spiel. Zu Beginn war es der HC Erlangen, der im Angriff gewohnt sein Spiel aufzog und mit 2:5 (6.) in Führung ging. Aber mit zunehmender Spieldauer setzten die Mädels von HaSpo alles dagegen, was sie hatten. So konnte zu Pause auf 5:7 verkürzt werden. Das Team spürte, dass es hier und heute eine Chance hat. Beim 8:8 (17.) war der Ausgleich geschafft und in der 21. Minute gelang sogar eine 11:10 Führung. Es gelang jetzt aus der starken Abwehr auch den Gegenstoß zu etablieren und so zu einfachen Toren zu kommen. 11 Sekunden vor Ende, bei Stand von 11:11 war HaSpo schon kurz vor dem Punktgewinn - aber es sollte nicht reichen. Eine Zweiminuten-Strafe hob das Zeitspiel auf - und mit dem Schlusspfiff konnte Erlangen den Siegtreffer erzielen.

    Vor dem letzten Spiel war durch die vorherigen Partien klar - nur ein Sieg bringt HaSpo in die Bayernliga. Und der gelang dann auch sehr souverän. Gegen den HCD Gröbenzell gelang ein 15:11 (9:4) Sieg. Nach kurzem Abtasten ging HaSpo in der 4. Minute erstmals in Führung (2:1) die dann über eine gute ballbezogene Abwehrarbeit kontinuierlich ausgebaut werden konnte. 3 x konnten wir Gröbenzell den Ball abluchsen und dies direkt in ein Tor verwandeln. Die Mannschaft zeigte hier, welches Potential in der Abwehr steckt. In der zweiten Halbzeit konnte das Team entsprechend beruhigt aufspielten, so dass sich beim 15:8 (21.) alle schon auf den Schlusspfiff freuten. Leider konnte der Vorsprung nicht gehalten werden, aber dies spielte schon keine Rolle mehr.

    Die Mädels belohnten sich mit diesem Sieg für eine sehr gute Leistung in der Qualifikation und haben den erhofften, aber keinesfalls erwarteten, Einzug in die Bayerliga geschafft. Hier gilt es jetzt auf den Erfolg aufzubauen, den Kader in der Qualität weiter nach oben zu bringen. Luft war in allen Spielen noch deutlich da. Mit diesem Turnier ist die Aufgabe für das Trainerteam Loraine Hellriegel und Matthias Fehn beendet. Die Nachfolge ist geregelt, mit Niklas Pfeiffer und Paul Saborowski übernehmen zwei junge, engagierte Trainer das Amt.