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    HaSpo-Talente wahren weiße Weste

    10.05.2018

    C-Jugend-Teams ziehen in entscheidende Runde ein / A-Junioren schon für Bayernliga qualifiziert

    Mit der männlichen A- und C-Jugend sowie der weiblichen C-Jugend haben alle drei in der Bayernliga-Qualifikation aktiven Mannschaften von Haspo Bayreuth ihre Hürden gemeistert und sind in die letzte und entscheidende Runde eingezogen.

    Mit einer überzeugenden Turnierleistung schaffte es die weibliche C-Jugend des Trainerduos Matthias Fehn und Loraine Hellriegel, sich vor heimischem Publikum im Schulzentrum Ost als Tabellenzweiter hinter dem TSV Rothenburg durchzusetzen. Nach zwei Siegen gegen den MTV Stadeln (11:8) und den TSV Ismaning (18:11) stand das Weiterkommen bereits fest, so war die Luft beim deutlichen 10:25 gegen den TSV Rothenburg völlig raus. Trainer Fehn war im Anschluss trotz des letzten Ergebnisses hoch zufrieden: „Die Mädels haben in den ersten beiden Spielen eine sehr konzentrierte Leistung abgerufen und sich das Weiterkommen so redlich verdient.“

    Auch die von Sven Goeritz und Jessica Peter trainierte männliche C-Jugend schaffte den Einzug in die letzte Runde der Bayernliga-Qualifikation. Allerdings gestaltete sich die Angelegenheit schwerer als gedacht. Nach einer ebenso enttäuschenden wie deutlichen 9:19-Niederlage gegen die körperlich überlegene TG Landshut und einem 21:21-Unentschieden im Anschluss gegen den HC Sulzbach-Rosenberg machte erst der hart erkämpfte 21:16-Erfolg zum Turnierabschluss ausgerechnet gegen den Turniersieger und Gastgeber TV Roßtal Platz drei und somit den Sprung in die letzte Runde perfekt. „Die Jungs haben sich im ersten Spiel sehr schwer getan und gegen die körperlich überlegenen Gegner nie ins Spiel gefunden. Da wir vor dem zweiten Spiel nur eine kurze Pause hatten, hat uns gegen Sulzbach vielleicht ein wenig die Luft gefehlt. Es ist aber sehr schön, dass die Jungs sich im letzten Spiel den Erfolg erkämpft haben“, sagt Trainer Goeritz.

    Als Turniersieger hatte sich die männliche A-Jugend in Friedberg nach einer Niederlage zum Auftakt gegen den Gastgeber TSV (13:18) und drei Siegen gegen TV Roßtal (15:13), HT München (18:10) und TuS Fürstenfeldbruck (16:11) durchgesetzt und sich für die finale Runde qualifiziert: Doch diese wird jetzt hinfällig, da sowohl der HC Erlangen als auch die Handballakademie Bayern die Qualifikation für die Jugendbundesliga schaffte. Somit sind alle neun Mannschaften, die sich für die letzte Runde qualifiziert haben, automatisch in der Bayernliga dabei.

    Der zehnte Startplatz ist noch nicht besetzt. Dieser wird für den Fall eines Ausscheidens des VfL Günzburg in der letzten Bundesliga-Qualirunde freigehalten. Sollten die Schwaben den Sprung in die höchste Jugendspielklasse am Wochenende schaffen, so wird er womöglich durch einen Tabellendritten der zweiten Bayernligarunde besetzt oder frei gelassen, sodass die Bayernliga lediglich neun Mannschaften in die kommende Spielzeit gehen würde. Die schon feststehenden Gegner in der neuen Saison für die Mannschaft von Trainer Michael Fröhlich sind der TSV Haunstetten (Schwaben), der SV Anzing (Oberbayern), der TV Roßtal (Mittelfranken), der TSV Herrsching (Oberbayern), die SG DJK Rimpar (Unterfranken), der TV Eibach (Mittelfranken), der TSV Allach (Oberbayern) sowie der TSV Niederraunau (Schwaben). ds


    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 10. Mai 2018, Seite 35