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  • Haunstetter gewinnen Verfolgerduell

    30.01.2018

    Nächster Haspo-Gastgeber Unterhaching verliert deutlich beim Spitzenreiter

    Auch nach dem 16. Spieltag bleibt das aus gleich fünf Mannschaften bestehende Verfolgerfeld in der Herren-Bayernliga dicht gedrängt zusammen. Dabei trennen den Tabellenzweiten TSV Friedberg aktuell aber auch nur vier Punkte vom gesicherten Mittelfeld, das vom TSV Lohr (7.) angeführt wird.

    Zu einem direkten Verfolgerduell kam es an diesem Wochenende in der Begegnung des TSV Haunstetten (5.) mit der DJK Waldbüttelbrunn (6.). Dabei behielten die Augsburger Vorstädter (A. Horner 8 Tore, Smotzek 6/1, Schaudt 6/3) in einem jederzeit ausgeglichenen Treffen gegen den unterfränkischen Gast (Feitz 7/4, Stumpf 6) knapp mit 32:30 (13:14) die Oberhand. Besser in die Partie kam aber die DJK, die konzentriert startete und schnell mit 4:2 (10.) führte. Über 8:8 (20.) übernahm der TSV, dank seines wiedergenesenen Rückraumlinks Alexander Horner, dann aber kurzfristig beim 11:9 (23.) das Kommando. Dennoch führte Waldbüttelbrunn zur Pause knapp und genau dieser knappe Vorsprung hielt dann auch bis zum 18:18 (37.), ehe Haunstetten scheinbar entscheidend auf 22:18 (42.) und vor allem auf 26:20 (49.) davon zog. Ein sagenhafter 6:1-Lauf brachte die Gäste beim 27:26 (56.) aber wieder in Schlagdistanz, ehe die Hausherren nach dem zwischenzeitlichen 30:29 (59.) das glücklichere Ende für sich hatten.

    Nur knapp an überraschenden Niederlagen sind die direkten Haspo-Konkurrenten aus Friedberg (Abstreiter 6, Schneider 6/2) und Günzburg (Hermann 6, Lehr 6/3) vorbei geschrammt. Vor allem der VfL Günzburg schien sich bei seinem 28:25-Auswärtssieg gegen das Schlusslicht TSV Ismaning (F. Stoiber 7/2, T. Stoiber 6) ordentlich zu blamieren. Über das kaum fassbare 10:3 (16.) lag der Tabellenletzte zur Pause nämlich noch 15:9 vorne, ehe die Ismaninger in der zweiten Halbzeit der Mut verließ. Schnell verkürzten die Schwaben und glichen schon beim 19:19 (42.) wieder aus. Beim 24:21 führte Günzburg dann solide und kam somit mit einem Schrecken davon.

    Ähnlich erleichtert dürfte dann auch Friedberg über den 28:24 (15:15)-Auswärtssieg bei der DJK Rimpar II (Paul 9/6) gewesen sein, denn die Zweitligareserve (10.) machte ihrem Ruf als Favoritenschreck alle Ehre und hatte bis zum 22:24 (53.) eine absolut realistische Siegchance. Ausgerechnet in doppelter Überzahl verlor der Gastgeber dann aber den Faden und den Gegner aus den Augen.

    Eine absehbar deutliche Auswärtspleite hatte derweil der kommende Haspo-Gastgeber TSV Unterhaching (Samstag, 18.15 Uhr) zu verkraften. Beim Spitzenreiter TV Erlangen-Bruck (Eichhorn 7, Meyer 5/5) war die Mannschaft aus dem Münchner Süden (Wagner 8, Heinle 5/2) ab dem 4:3 (8.) chancenlos. Der folgende 8:1-Lauf zum 12:4 (15.) beendete alle Hoffnungen der Oberbayern auf eine Überraschung frühzeitig und so zog der Klassenprimus auch ohne seinen Spielmacher Philipp Hirning und Rechtsaußen Enzo Kohler gnadenlos sein Spiel durch. Beim 15:5 (21.) war die Führung dann erstmals zweistellig, ehe die Mittelfranken die Begegnung nur noch verwaltete.
    Club-frauen schlagen sich tapfer

    In der Damen-Bayernliga schrammte der kommende Gastgeber des Tabellensiebten Haspo Bayreuth (Samstag, 18 Uhr) nur knapp an einem überraschenden Derbysieg vorbei. Beim deutlich favorisierten HC Erlangen (4.) schlug sich der 1. FC Nürnberg (10.) aber mehr als tapfer, musste sich am Ende aber dennoch mit 23:18 (12:11) geschlagen geben. Während die Defensive des ehemaligen Haspo-Coaches Tom Hankel sehr diszipliniert stand, fehlte es den Nürnbergerinnen (Wild 5/3) allerdings einmal mehr an der nötigen Durchschlagskraft im Positionsangriff. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 30. Januar 2018, Seite 28