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    Wechselspiele im Verfolgerfeld

    07.11.2017

    Unterhachinger sind nach Kantersieg über Ottobeuren Tabellendritter

    In der Männer-Bayernliga hat es auch am achten Spieltag ein munteres Wechselspiel hinter dem Spitzenduo TV Erlangen-Bruck (1.) und Haspo Bayreuth (2.) gegeben. Dabei ist der TSV Unterhaching (3.) nach dem 38:25 (21:13)-Kantersieg gegen den bisher einzigen Haspo-Bezwinger TSV Ottobeuren (12.) urplötzlich zum Hauptverfolger aufgestiegen. Die Mannschaft aus dem Münchner Süden gewann seit der Niederlage in Bayreuth (26:32) nun vier Spiele in Folge.

    Erwartungsgemäß sehr wenige Probleme hatte Spitzenreiter Erlangen-Bruck zu Hause beim 36:26 (17:14)-Sieg gegen den kommenden Haspo-Gastgeber und Schlusslicht TSV Ismaning (Samstag, 19.30 Uhr).

    Nicht den Hauch einer Chance ließen die sich in einem Umbruch befindlichen Unterhachinger (Borschel 10/2 Tore, Kropp 5) dem Aufsteiger TSV Ottobeuren (Tomic 7, Schaupp 5). Die Angriffsachse um Spielmacher Martin Dauhrer und Kreisläufer Johannes Borschel zerlegte die Gästeabwehr beinahe nach Belieben. So zogen die Hachinger über 6:0 (7.) frühzeitig schon deutlich auf 11:3 (12.) und sollten fortan nie mit weniger als sechs Toren in Front. Bei den Gästen überzeugte bestenfalls noch Rechtsaußen Karlo Tomic im Abschluss. Ansonsten war man gegen die wie entfesselt aufspielenden Hausherren chancenlos. Nach der Pause markierte der gastgebende TSV dann bereits beim 23:13 (35.) die erste zweistellige Führung und konservierte diesen Vorsprung bis zum 34:24 (54.) vollkommen ungefährdet.

    Ebenso deutlich und auch erwartungsgemäß holte der TV Erlangen-Bruck (Hirning 7, Kohler 6) gegen den TSV Ismaning (Schmalz 9/1, Elsinger 4) seinen achten Sieg im achten Saisonspiel und wahrte damit seine weiße Weste. Dabei verkraftete die Mannschaft von Trainer Ben Ljevar sogar den Ausfall des privat verhinderten Toptorjägers Steffan Meyer sehr gut und setzte über 3:0 (6.) und 4:1 (6.) gleich mal ein Zeichen. Ismaning zeigte sich jedoch kampfstark und kam beim 6:6 (15.) schnell wieder zum Ausgleich. Angetrieben vom äußerst druckvollen Spielmacher Philipp Hirning und Linkshänder Enzo Kohler zog Erlangen-Bruck aber in der Folge über das 11:7 (21.) bis zum 14:9 (24.) komfortabel davon. Doch auch davon ließ sich der mutig aufspielende Aufsteiger noch nicht aus dem Konzept bringen und kam dem haushohen Favoriten beim 19:18 (35.) und 20:19 (36.) doch gefährlich nahe. Ein spektakulärer 11:0-Lauf zum 31:19 (49.) ließ dann aber doch keine Zweifel mehr am Sieg des Spitzenreiters aufkommen.

    Haspo-Frauenteam vor Bewährungsprobe

    In der Frauen-Bayernliga steht Haspo Bayreuth (9.) nach dem gelungenen Befreiungsschlag mit dem Kantersieg im Oberfrankenderby gegen die HSG Fichtelgebirge (7.) vor einer Bewährungsprobe. Beim TSV Ismaning (11.) geht man am Samstag um 17.30 Uhr sogar als leichter Favorit in die Partie. Nach einem völlig verkorksten Start mit teils deutlichen vier Niederlagen aus den ersten vier Spielen hat sich der kommende Bayreuther Gastgeber (Kölzer 9/1, Tischler 7) aber offensichtlich gefangen. Diesen Aufwärtstrend belegt auch die letzte knappe 24:27 (13:12)-Niederlage beim Spitzenteam HC Erlangen (4.). Dabei bereitete Ismaning den Erlangerinnen (Peschko 10/4, Peters 5) gerade in der ersten Halbzeit große Probleme und setzte sich über 7:3 (9.) sogar bis auf 10:5 (16.) ab. Danach war aber vor allem Erlangens Franziska Peschko nicht mehr zu stoppen, die den HCE fast im Alleingang auf 13:13 (31.) heranbrachte und dann beim 19:18 (43.) die Wende einleitete. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 7. November 2017, Seite 29