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  • Rückblick auf den 14. Spieltag der 3. Liga (Frauen Ost)

    13.01.2015

    Konkurrenz spielt für Haspo-Damen.

    Überaus positiv verlief der Rückrundenstart in der 3. Bundesliga Ost der Frauen für Haspo Bayreuth. Während der Neuling selbst (wie berichtet) mit einem 19:17-Sieg gegen den Tabellenzweiten HSV Marienberg aufhorchen ließ, gelang der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt nicht viel. Der einzige Sieg im unteren Tabellendrittel gelang Schlusslicht TSV Hahlen mit 21:19 (10:7) im Lokalderby und Kellerduell gegen HSV Minden-Nord. Trotz einer 9:3-Führung (26.) mussten die Gastgeberinnen dabei bis zum Ende zittern. Fast die Hälfte ihrer Tore erzielte Melanie Gritzan (10/6).

    Wichtige Punkte für den Anschluss ans Mittelfeld holte Union Halle (Sommer 9/1) mit 32:27 (16:11) gegen Bad Salzuflen (Lippert 7), wo Haspo am kommenden Sonntag antreten muss.

    Wenig Chancen hatte erwartungsgemäß der MTV Rohrsen (Orsulic 8/3) beim Tabellenführer SG Kirchhof (Mihai 10/5), auch wenn sich der abstiegsbedrohte Gast mit 27:34 (15:18) achtbar aus der Affäre zog.

    Ähnlich waren die Kräfteverhältnisse zwischen HSG Hannover-Badenstedt und Germania Fritzlar. Obwohl in diesem Fall der Außenseiter den Heimvorteil hatte, unterlag er mit 22:29 (13:17) und war schon spätestens beim 14:23 (41.) chancenlos. Saskia Rast (9/4) und Kathrin Pichlmeier (6) ragten bei Hannover in gewohnter Weise heraus, aber der Tabellendritte war in der Breite stärker (Fischer 7, Kleinmann 6).

    Abstiegsbedroht bleibt auch die HSG Osterode Harz nach einer Niederlage bei HSG Blomberg-Lippe II mit 21:27 (11:15). Gordana Mitrovic (5) aus dem Bundesliga-Kader der Gastgeberinnen war die einzige Spielerin auf beiden Seiten, die mehr als vier Feldtore erzielte.

    Auch die andere Bundesliga-Reserve hatte Unterstützung aus der ersten Mannschaft, doch die fünf Tore von Nele Reimer genügten HC Leipzig II bei weitem nicht, um die 17:27 (8:13)-Niederlage gegen den HC Salzland (Schmitz (9/5) abzuwenden. Die Gastgeberinnen verwandelten dabei von acht Siebenmetern nur einen einzigen (Reimer 0/3).

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    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 13. Januar 2015