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    Rückblick auf den 10. Spieltag der Herren-Bayernliga

    25.11.2014

    DJK im Gipfeltreffen unter Druck: Nach erster Niederlage darf sich Waldbüttelbrunn keine Ausrutscher mehr leisten.

    Denkbar schlecht verlief die Generalprobe für das Spitzenspiel gegen den SV 08 Auerbach (Samstag, 19:30 Uhr) für die DJK Waldbüttelbrunn. Der Zweitplatzierte der Herren-Bayernliga musste seine erste Saisonniederlage einstecken. Und die fiel beim 30:37 (13:16) beim TSV Unterhaching (Schibschid 11/5, Ruckdäschel, Dauhrer je 5) gleich richtig deutlich aus. So steht Waldbüttelbrunn im Topspiel schon unter Druck und darf, will die DJK eine Vorentscheidung im Titelrennen verhindern, gegen Auerbach nicht verlieren.

    Unterhaching kämpfte gegen die DJK (Szentgyörgyi 8/3, Feitz 7, Tendera 6) aufopferungsvoll und ließ sich auch von den Ausfällen von Mathias Salger (Kapselverletzung) und Emil Kottmeir (Rote Karte nach gut 20 Minuten) nicht aus dem Konzept bringen. Die entstandene Lücke im linken Rückraum schlossen Thomas Schibschid und Martin Dauhrer sehr gut. Julian Ruckdäschel sorgte zudem auf der Spielmacherposition für die nötige Entlastung. Nach dem Seitenwechsel waren vor allem die Ex-Bayreuther Schibschid und Ruckdäschel kaum zu halten und warfen ihr Team mit 25:20 (36.) in Front. Angetrieben von Manuel Feitz war die DJK beim 29:27 (52.) aber wieder dran. Doch Unterhaching verschärfte nun erneut das Tempo und zog vorentscheidend auf 37:29 (57.) davon.

    Unglücklich agierte der nächste Haspo-Gast (Samstag, 19.30 Uhr): Der TSV Friedberg II (Heekeren 5, Knittl 5/2) verlor sein Heimspiel gegen den HSC 2000 Coburg II mit 27:30 (13:17). Damit bleibt der Aufsteiger aus dem Augsburger Vorort mit nur zwei Zählern auf dem vorletzten Platz und muss aufpassen, dass er nicht den Anschluss an das rettende Ufer verliert. Nach zwölf Minuten war der TSV bereits mit 2:8 im Hintertreffen, wobei vor allem die wurfstarke Rückraumreihe um Hajck Karapetjan und Routinier Jonathan Rivera nicht zu stoppen war. Eine Abwehrumstellung wirkte aber sofort. Nach dem 3:10 (17.) war man beim 9:13 (25.) wieder in Schlagdistanz. Lediglich die schlechte Chancenverwertung des TSV verhinderte einen knapperen Spielstand. Nach dem Seitenwechsel glich Friedberg schnell aus und hielt die Partie bis zum 19:19 (37.) offen. Doch schließlich musste der TSV seiner hohen Fehlerquote doch Tribut zollen. Trainer Marcus Wuttke analysierte: „Wir verwerfen drei Siebenmeter und dazu noch sieben oder acht Konter. Das ist einfach zu viel.“

    Etwas überraschend behielt der HC Sulzbach bei der Zweitligareserve der SG DJK Rimpar (Wagenbrenner 6) mit 23:20 (13:9) die Oberhand. Schlüssel zum Erfolg war neben einer sehr guten Torwartleistung von Daniel Heimpel, dass die Oberpfälzer kurz vor dem Halbzeitpfiff ein 6:9 in eine 13:9-Pausenführung verwandelten.

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 25. November 2014