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    Glanzlicht der Vereinsgeschichte

    07.05.2014

    Oberbürgermeisterin gratuliert Haspo-Damen zum Aufstieg in die 3. Liga: „Etwas ganz Besonderes“

    Mit einem Empfang im Rathaus wurden die Damen von Haspo Bayreuth gestern für den Gewinn der Meisterschaft in der Bayernliga und den Aufstieg in die 3. Liga geehrt.

    „Sie haben der Haspo-Vereinsgeschichte ein ganz besonderes Glanzlicht aufgesetzt“, sagte Oberbürgermeiserin Brigitte Merk-Erbe, die das Team mit der Bayreuther Sportmedaille in Silber auszeichnete. Das gelte vor allem für die Art und Weise, in der erstmals einem weiblichen Bayreuther Handballteam der Sprung in die bundesweit organisierte dritthöchste Spielklasse gelungen ist: „Als bester Angriff der Liga, als beste Abwehr der Liga und mit nun schon eineinhalb Jahren ohne Heimniederlage!“ Merk-Erbe erinnerte dabei auch an andere aktuelle Erfolge der Handballer, deren Männer-Team gerade wieder den Klassenerhalt in der Bayernliga geschafft hat und deren männliche A-Jugend ans Tor zur Bundesliga klopft: „Bei Haspo sieht man, was möglich ist, wenn alle zusammen helfen und alle zusammen halten.“

    Haspo-Vorsitzender Andreas Berghammer bedankte sich bei der Oberbürgermeisterin dafür, dass sie „als treuer Fan“ regelmäßig bei Handballspielen auf der Tribüne sitze, und bei den Spielerinnen dafür, dass sie „ein weiteres Argument liefern, damit wir eine Halle bekommen, in der 500 Zuschauer gut sitzen können.“ Er nutzte auch die Gelegenheit, vor Vertretern der Stadtratsfraktionen um Unterstützung für seine „lupenreinen Amateure“ zu werben: „Ich danke unseren Damen, wie auch unseren Herren dafür, dass sie alle kostenlos bei uns spielen. Niemand bekommt etwas anderes als Fahrtkostenzuschuss. Das ist auf dieser Ebene in Bayern einmalig, und ich behaupte, dass es das sogar bundesweit ist.“ Viele Studenten unter den Aktiven würden sich sogar um die Möglichkeit eines Nebenjobs zur Finanzierung ihres Studiums bringen, weil sie sich auch noch in der Jugendarbeit engagieren: „Denen würde ich nur zu gern etwas zahlen.“ Den Gesamtetat seines Vereins mit 19 Mannschaften, von denen fünf in der Bayernliga oder darüber spielen, bezifferte Berghammer auf 120 000 Euro.

    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 7. Mai 2014