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    Rückschau auf den letzten Spieltag der Herren-Bayernliga

    06.05.2014

    Meister Fürstenfeldbruck lässt Lohr keine Chance / Hilfe für Haspo auch aus Ismaning.

    Gleich zwei gute Gründe gab es für Haspo Bayreuth, um die Enttäuschung über die eigene knappe Niederlage am letzten Spieltag der Männer-Bayernliga (24:25 in Landshut) schnell zu überwinden. Doppelte Schützenhilfe hatte die Abstiegsgefahr gebannt.

    Wie gemeldet, leistete sich vor allem der längst feststehende Meister TuS Fürstenfeldbruck keine Schwäche, von der sich vielleicht der TSV Lohr eine Chance erhofft hatte. Alle Verantwortlichen der Unterfranken hatten sich vor dem Spiel optimistisch und kämpferisch gegeben, aber die nötigen zwei Punkte zur Rettung aus eigener Kraft wurden dann mit 23:32 doch recht deutlich verfehlt. Sollte neben dem SV 08 Auerbach auch noch der TSV Rödelsee aus der 3. Liga absteigen, muss nun auch der TSV Lohr nach ununterbrochenen 24 Jahren in der Bayernliga den schweren Gang in die Landesliga antreten.

    Die Fürstenfeldbrucker spielten vom Anpfiff weg im Angriff hoch konzentriert und mit einer sehr sattelfesten Abwehr. So überrannten sie den TSV Lohr bald mit ihrem gewohnt fixen Konterspiel. Über 6:3 (10.) setzten sich die Oberbayern bis zur Pause bereits komfortabel auf 15:8 ab. Angetrieben vom unaufhaltsam treffenden Linkshänder Nick Huber, ließ sich der Meister seine Führung nicht mehr nehmen, und spätestens beim 24:17 (50.) hatte Lohr den eigenen Klassenerhalt nicht mehr selbst in der Hand. Der Rest war vor gut 400 Zuschauern ein Schaulaufen des verdienten Aufsteigers.

    Wenn Lohr in Fürstenfeldbruck das Wunder gelungen wäre, so hätte ein anderes Ergebnis den Abstieg der Bayreuther verhindert: HSC Coburg II verlor beim TSV Ismaning sogar sehr deutlich mit 24:34 und hätte damit bei Punktgleichheit mit Haspo aufgrund der beiden Niederlagen im direkten Vergleich nicht vorbeiziehen können. Der Spielfreude des TSV Ismaning hatte die Drittliga-Reserve kaum etwas entgegenzusetzen. Nach 14 Minuten stand es bereits 7:3 für die Gastgeber, und die Coburger fanden weiterhin kein Mittel gegen die bewegliche, offensive Abwehr der Oberbayern. Mit dem 11:15-Rückstand bei Halbzeit waren die Gäste sogar noch gut bedient, aber im zweiten Durchgang liefen sie dem noch einmal erhöhten Tempo des TSV Ismaning nur noch hinterher. Bereits in der 45. Minute war die erste Zehntoreführung für die Gastgeber hergestellt. Am Ende feierte der Aufsteiger TSV Ismaning somit nach sieben Siegen aus den letzten acht Spielen den verdienten Klassenerhalt, während die Coburger sich beim Meister Fürstenfeldbruck für den Klassenerhalt bedanken mussten.


    MÄNNER-BAYERNLIGA, 26. SPIELTAG

    TSV Unterhaching – TSV Rothenburg 21:28 (8:12):
    Tore für Unterhaching: Salger (6), Bouasker (4), Borschel, Schibschid (je 3), Becker, Wagner, Sasse, Beiche (je 1), Batzer (1/1); für Rothenburg: Kister (8/3), Schubart (6), Ulics (5/1), Hofmann (4), Striffler, Wittmann (je 2), F. Kölle (1).

    TuS Fürstenfeldbruck – TSV Lohr 32:23 (15:8):
    Tore für Fürstenfeldbruck: Huber (11/2), Schweinsteiger (5), Lex, Lentner (je 4), Müller, Hoffmann (je 2), Haller, Prause, Knorr, Kolodziej (je 1); für Lohr: Zeleny (9/4), Bardina (4), Horn (3), Rahtz, Schmitt, Gremzde (je 2), Fetser (1).

    TSV Winkelhaid – HC Sulzbach 26:39 (11:16):
    Tore für Winkelhaid: nicht gemeldet; für Sulzbach: T. Kreyßig (8), Smolik (7), Termer (5), Laugner, Krizek (je 4), Ströhl (4/1), Wedel (3), Forster (2), Falk, B. Kreyßig (je 1).

    TSV Ottobeuren – DJK Waldbüttelbrunn 25:31 (13:14):
    Tore für Ottobeuren: John (10/4), Hubald (4), Kofler, Höbel (je 3), Bartenschlager (2), Wittlinger, Schaupp, Müller (je 1); für Waldbüttelbrunn: Szentgyörgyi (7/3), Kirchner (6), Faustmann, Stumpf (je 4), Boldt, Tendera (je 3), Meyer (2), Kotrics, Walter (je 1).

    TSV Ismaning – HSC Coburg II 34:24 (15:11):
    Tore für Ismaning: J. Stumpf (9), Heilmeier (8), Mundl (4), F. Stoiber, Nortz (je 3), Pohl (2), M. Stumpf, Deimel, Kellner, Rolka, Karsten (je 1); für Coburg II: Franke (5), Schmidt (4), Lutz (4/2), Rivera (3), Böhme, Jäckel (je 2), Lutter, Baucke, Scholz, Heil (je 1).

    TSV Haunstetten – HC Erlangen II 34:28 (18:11):
    Tore für Haunstetten: Schaudt (10/4), Tischinger (7), Schnitzlein, Smotzek (je 5), Horner (4), Jordan, Volmering, Wiesner (je 1); für Erlangen II: Halota (10/8), Pelka (5), Gleitze (3), Böttger, Walz, Wunder, Hayn (je 2), Wagner, Bissl (je 1).


    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 6. Mai 2014