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  • Rückblick auf den 23. Spieltag der Herren-Bayernliga

    01.04.2014

    Demonstration der Stärke: Fürstenfeldbruck schon Meister / Vier Absteiger drohen.

    Nach dem viertletzten Spieltag in der Männer-Bayernliga steht bereits der Meister fest. Der TuS Fürstenfeldbruck demonstrierte seine Überlegenheit beim Tabellenzweiten DJK Waldbüttelbrunn überdeutlich mit 38:22 und baute seinen Vorsprung damit uneinholbar aus.

    Selbst die zuvor in heimischer Halle noch verlustpunktfreien Unterfranken standen auf verlorenem Posten gegen die deutlich stärkste Mannschaft der Liga. Vor allem die bewegliche und aggressive Abwehr der Gäste stellte sie vor teilweise unüberwindbare Probleme. Schon beim 10:4 (13.) hatten sich die Oberbayern abgesetzt, und bei Halbzeit war mit 20:8 praktisch bereits die Entscheidung gefallen. Doch erst nach dem deklassierenden 26:11 (40.) ließ es der Meister etwas ruhiger angehen.

    Umso spannender bleibt jedoch der Abstiegskampf. Nachdem derzeit in der 3. Liga Süd mit SV 08 Auerbach und TSV Rödelsee gleich zwei bayerische Vereine auf einem Abstiegsplatz stehen, erhöht sich auch die Gefahr, dass vier statt der üblichen drei Mannschaften Bayernliga verlassen müssen. Davon betroffen wäre der elfte Platz, auf dem derzeit der TSV Ottobeuren liegt, nachdem er beim direkten Konkurrenten TSV Ismaning (10.) überraschend deutlich mit 25:35 verlor.

    Dabei waren die Allgäuer zur Freude ihrer zahlreichen Schlachtenbummler recht vielversprechend gestartet und hatten eine 4:1-Führung bis auf 10:6 ausgebaut. Immer wieder kamen die Rückraumschützen Patrick Kofler und Mathias Hubald in aussichtsreiche Wurfpositionen und verwerteten dann hochprozentig. Nach dem 15:14 zu Beginn der zweiten Hälfte verloren die Gäste jedoch völlig den Faden, während die kampfstarken Ismaninger beim 20:17 das Kommando übernahmen und schon beim 26:20 recht sicher auf der Siegerstraße waren. Ottobeurens Trainer Thomas Lang zeigte sich enttäuscht davon, dass sich seine Mannschaft so kampf- und emotionslos ihrem Schicksal ergeben hatte: „Wir sind in der zweiten Halbzeit vollkommen auseinandergebrochen. Ohne Kampf und Emotionen geht es im Abstiegskampf einfach nicht.“

    HC Sulzbach – TSV Unterhaching 26:24 (13:11):
    Tore für Sulzbach: Forster (8), Ströhl (7/4), T. Kreyßig (5), Laugner, Smolik, Wedel (je 2); für Unterhaching: Borschel (8/2), Salger (6), Kottmeir, Schibschid, Sasse, Beiche (je 2), Batzer, Schulze (je 1).

    TSV Ismaning – TSV Ottobeuren 35:25 (14:14):
    Tore für Ismaning: Deimel (10), J. Stumpf (7/1), P. Stumpf (6), Nortz (5), F. Stoiber (4), Pohl (2), Mundl (1); für Ottobeuren: Hubald (7/2), Kofler (5), Müller (5/4), Höbel (4), Susan (3), Wittlinger (1).

    DJK Waldbüttelbrunn – TuS Fürstenfeldbruck 22:38 (8:20):
    Tor für Waldbüttelbrunn: Kirchner (5), Feitz (4/3), Faustmann, Boldt (je 3), Szentgyörgyi, Meyer (je 2), Lomjanski (1), Kotrics, Berthold (je 1/1); für Fürstenfeldbruck: Dück (8/1), Dangers, Prause (je 5), Hoffmann, Knorr (je 4), Kolodziej, Lex (je 3), Lentner (2), Huber, Müller, Haller, Schweinsteiger (je 1).

    TSV Lohr – TSV Haunstetten 29:30 (13:13):
    Tore für Lohr: Zeleny (9/3), Fetser (6), Horn, Gremzde (je 5), Rahtz, Avar, Baudisch, B. Scheiner (je 1). für Haunstetten: Horner (10/3), Schnitzlein (6), Tischinger (4), Volmering (3), Zimmerly (2/2), Jordan, Wiesner, Smotzek, Schaudt, Bause (je 1).

    HC Erlangen II – TSV Winkelhaid 27:26 (12:12):
    Tore für Erlangen II: Halota (9/3), Wunder (7), Bayer (3), Wein, Meyer (je 2), Walz, Böttger, Singwald, Haberstumpf (je 1); für Winkelhaid: Piller (8), Bujdos (6), Gilan (5), Räbel (3/1), Zahn (3/2), Pritschet (1).

    HSC Coburg II – TG Landshut 30:30 (15:16):
    Tore für Coburg II: Franke (8), Lutz (8/2), Rivera (6), Karapetjan (5/3), Böhme (2), Scholz (1). für Landshut: Abeltshauser (12/5), Gretsch (5), Müller (4), Böhner, Christ (je 3), Auernhammer (2), Reitmeier (1).

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 1. April 2014