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  • DHB-Länderpokal-Endrunde des Jahrgangs 1997 – Nur Pfeifer überzeugt

    28.03.2014

    Torhüter von Haspo Bayreuth beim Länderpokal der Beste des Auswahlteams.

    Mit dem Team auf dem siebten Platz, persönlich jedoch sehr gut drauf und auch nach Meinung von Landestrainer Christoph Kolodziej der beste Spieler der bayerischen Auswahl – das war die Bilanz von Torhüter Niklas Pfeifer (Haspo Bayreuth) bei der DHB-Länderpokal-Endrunde des Jahrgangs 1997 in Unna.

    Die Mannschaft des Bayerischen Handballverbandes (BHV), die sich mindestens die Halbfinal-Teilnahme vorgenommen hatte, gewann nur das letzte ihrer fünf Spiele. Die Jungs der Trainer Klaus Watzinger und Ingo Gömmel starteten mit einer 12:19-(5:5)-Niederlage gegen Berlin ins Turnier. Das BHV-Team fand nie ein passendes Mittel gegen die gutstehende Abwehr und den sehr gut aufgelegten Torwart der Hauptstädter. Bis zur Halbzeit konnte man dank einer starken Abwehr noch ein Unentschieden halten. Nach der Pause jedoch leisteten sich die Bayern einige Ballverluste, die die Berliner zu einfachen Tempogegenstoß-Toren nutzten.

    Nun standen die Bayern im zweiten Gruppenspiel gegen Sachsen-Anhalt schon unter Zugzwang. Doch erneut fanden sie nie richtig ins Spiel und mussten sich mit 17:25 (3:14) geschlagengeben. Schuld daran war die vor allem in der ersten Halbzeit äußerst mangelhafte Chancenverwertung. Und nun bekam man es mit Baden, einem der Favoriten auf den Gewinn des Länderpokals, zu tun. Anders als in den ersten beiden Partien hielt Bayern gegen das eingespielte Team gut mit. Zwar lagen Pfeifer und seine Mitspieler zwischenzeitlich mit 11:18 zurück, doch mit viel Kampfgeist und großer Moral schafften sie es, den Rückstand bis auf 24:26 zu verkürzen. In der Schlussphase agierten die Badener jedoch cleverer als ihr Gegner und brachten den Bayern so mit 25:28 (11:14) die dritte Niederlage bei.

    Nachdem Bayern das Halbfinale als Gruppenvierter klar verpasst hatte, war nun der fünfte Platz das neue Ziel. Im ersten Platzierungsspiel gegen Westfalen unterlag das Team jedoch nach guter Leistung in einer über lange Zeit engen Begegnung mit 21:25 (10:11). Erst im Spiel um Platz sieben gegen Schleswig-Holstein zeigte das Team Bayern sein wahres Potential und bereitete sich mit dem hochverdienten 34:27 (21:8) einen versöhnlichen Abschluss mit etwas Wehmut: In der Vorrunde hatten Pfeifer und Co. unter anderem noch die Sachsen besiegt, die in Unna nun im Finale standen.

    Länderpokalsieger wurde Hessen.

    ds
    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 27. März 2014