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  • Rückblick auf den letzten Spieltag der Herren-Bayernliga

    12.02.2014

    Trainerwechsel zahlt sich aus: Sieg des TSV Rothenburg gegen TSV Ismaning spitzt Lage im Abstiegskampf weiter zu / Torflut des Spitzenreiters

    Mit einem Trainerwechsel hatte der TSV Rothenburg im Kampf um den Klassenerhalt in der Männer-Bayernliga sofort Erfolg. Zum Einstand von Carsten Peine gelang nach vier Niederlagen in Folge (unter anderem gegen Schlusslicht TSV Winkelhaid) sofort ein 27:23-Sieg im wichtigen Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten TSV Ismaning. Damit hat sich die Lage im Abstiegskampf weiter zugespitzt, denn zwischen den noch immer an vorletzter Stelle liegenden Rothenburgern und dem Tabellenneunten HSC Coburg II liegen nur noch zwei Punkte. Die Drittliga-Reserve war spielfrei, weil ihr Auftritt bei Haspo Bayreuth verlegt worden war.

    Wie so oft in einem Duell zweier Abstiegskonkurrenten starteten beide Teams in Rothenburg sehr nervös, so dass sich bis zum 4:4 (11.) wenig tat. Als erste fanden dann die Gastgeber ihre Linie und setzten sich über 7:4 (15.) auf 10:5 (21.) ab. Auf Ismaninger Seite hielt nur Johannes Stumpf im linken Rückraum dagegen, der von den ersten fünf Toren der Gäste allein vier erzielt hatte. Trotz des verletzungsbedingten Fehlens ihres Leistungsträgers Hannes Kölle erarbeiteten sich die Tauberstädter eine recht beruhigende 14:10-Pausenführung.

    Mit einer Sonderbewachung für J. Stumpf festigten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum 19:14 (39.), ehe sich ihr bis dahin bester Torschütze Dennis Orf verletzte und kurzzeitig vom Feld musste. Dieser Bruch im Rothenburger Spiel ließ den Abstand auf 21:19 (49.) schmelzen, ehe der zurückgekehrte Orf gleich wieder zwei Treffer zum 23:19 erzielte (52.). Spätestens beim 26:21 (56.) war die Partie entschieden.

    Eine regelrechte Torflut gab es in der Begegnung zwischen dem Ersten und dem Letzten der Tabelle. Spitzenreiter TuS Fürstenfeldbruck wurde der haushohen Favoritenrolle gegen Schlusslicht TSV Winkelhaid mit 46:28 gerecht. Schon der Pausenstand von 24:14 ließ einen Klassenunterschied erkennen. Als die Oberbayern ihre Torejagd noch bis zum 36:21 (44.) fortsetzten, wurden schon Erinnerungen an den höchsten Heimsieg wach, bei dem sie vor ziemlich genau fünf Jahren den SC Freising mit 51:22 aus der Halle gefegt hatten. Ganz so schlimm wurde es dann aber doch nicht für den TSV Winkelhaid, weil sich die Gastgeber in der letzten Viertelstunde etwas fahrlässiger zeigten. Elf Spieler waren letztlich an der Torausbeute des Tabellenführers beteiligt.

    TSV Unterhaching – TSV Ottobeuren 23:21 (9:11)
    Tore für Unterhaching: Salger (6), Borschel (6/1), Becker (4/1), Beiche, Stoller, Bouasker (je 2), Schulze (1); für Ottobeuren: Hubald (6), Romanesen (5/3), Höbel, Kofler (je 3), John (2), Susan, Wittlinger (je 1).

    TSV Lohr – HC Erlangen II 36:33 (18:14)
    Tore für Lohr: Bardina (11/1), Zeleny (9/3), Rahtz (4), B. Scheiner, P. Scheiner, Gremzde (je 3), Horn (2), Baudisch (1); für Erlangen II: Singwald (9), Halota (9/4), Böhm (5), Meyer (4), Wunder, Pelka, Bissel (je 2).

    TSV Rothenburg – TSV Ismaning 27:23 (14:10)
    Tore für Rothenburg: Orf (7), F. Kölle (6), Schubart (4), Wittmann (3), Kister (3/2), Hofmann (2), Striffler (1), Ulics (1/1); für Ismaning: J. Stumpf (7), Mundl, Rolka (je 3), Nortz (3/2), P. Stumpf, Heilmeier (je 2), Deimel, Pohl (je 1), F. Stoiber (1/1).

    TuS Fürstenfeldbruck – TSV Winkelhaid 46:28 (24:14)
    Tore für Fürstenfeldbruck: Lex (8), Gärtner, Knorr (je 7), Hoffmann (6), Dück (5/2), Kolodziej, Prause (je 3), Haller, Dangers, Schweinsteiger (je 2), Krauß (1); für Winkelhaid: Leschke (6), Zahn (5/1), Gilan (4), Bujdos, Piller (je 3), Rettenbacher, Buchwald (je 2), Räbel (2/1), Mangold (1).

    TSV Haunstetten – TG Landshut 33:21 (18:11)
    Tore für Haunstetten: Horner (9), Tischinger, Albrecht (je 4), Zimmerly (4/3), Volmering, Smotzek (je 3), Bause, Schaudt (je 2), Schnitzlein, Wiesner (je 1); für Landshut: nicht gemeldet.

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 11. Februar 2014