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  • HaSpo I verliert 37:39, HaSpo II gewinnt 36:35

    03.02.2007

    Eine unnötige 37:39-Niederlage gegen die SG Köndringen/Teningen musste HaSpos Regionalliga-Team heute Abend vor rund 450 Zuschauern hinnehmen , nachdem man zu Halbzeit noch 18:16 gegen die Südbadener geführt hatte. Ausschlaggebend war der verschlafene Start der HaSpo in die 2. Hälfte, als die Gäste konsequenter in der Abwehr agierten und HaSpo mit schwachen Würfen die SG und deren bis dahin nicht überzeugenden Torhüter aufbaute.
    Die Quittung war die baldige Führung der SG, die bis auf fünf Tore ausgebaut wurde. Wesentlichen Anteil daran hat der überragende Christian Hefter (10/2), der in jeder Situation im Bilde war und konsequent seine Chancen verwertete. Überhaupt ließen sich die homogener besetzten Gäste nie aus der Ruhe bringen, auch dann nicht, als HaSpo, der in Torhüter Michael Luderschmid, den sicher verwandelnden Kreisläufer Christoph Baumgärtel und den in der zweiten Hälfte im Angriff zunehmend effektiveren Kilian Ziegelmaier (10/5) seine besten Kräfte hatte, in den Schlussminuten noch einmal der Anschluss gelang.
    Einem Spitzespiel würdig war anschließend die Bezirksoberliga-Begegnung zwischen dem Zweiten HaSpo II und dem Dritten HC Bamberg. Die Heimmannschaft revanchierte sich mit einem knappen 36:35 für die deftige Hinspielniederlage gegen die Domstädter. Die HaSpos, die mit Markus „Paule“ Kuhn ihren besten Akteur auf dem Spielfeld hatten, dominierte gegen die nie aufsteckenden Bamberger in der ersten Hälfte durch überlegtes und schnelles Spiel mit 22:18, vergaben dabei aber immer wieder durch überhastete Aktionen die Möglichkeit, deutlicher wegzuziehen.
    Gegen die aufkommenden Gäste, bei denen der Linkshänder und Coburger Neuzugang Frank Spitzenfeil als Torschütze glänzte (12), die Fäden im Angriff zog und den Rhythmus bestimmte, brachten die HaSpos nicht die notwendige Ruhe ins Spiel und wurden durch überhastete Aktionen, die den Bambergern den Ausgleich bescherten, bestraft. Allein Markus Kuhn und der vom 7-Meter-Punkt sichere Wilhelm Becker bewahrte der jungen Truppe von Andreas Berghammer, die in beiden Torhütern einen guten Rückhalt hatten, alle Chancen, den Bezirkstitel zu erringen und in die Landesliga aufzusteigen.