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    HaSpo-Damen knapp am Finale vorbei

    04.09.2012

    Auch wenn es am Ende nur zum vierten Platz reichte, durften die Damen von HaSpo Bayreuth mit ihrem Auftritt beim Vorbereitungsturnier in Kissing zufrieden sein. Schließlich verpasste der Bayernligist das Finale nur unglücklich im Siebenmeterwerfen.

    Trotz nicht kompletter Besetzung ließen die Bayreutherinnen zunächst dem ebenfalls ersatzgeschwächten Bayernliga-Neuling SG Taufkirchen keine Chance. Erst beim 6:0 fiel das erste Gegentor, und auch danach brachte die äußerst engagierte HaSpo-Abwehr ihren Gegner immer wieder an den Rand des Zeitspiels. Etwas weniger deutlich fiel dann der Erfolg gegen den deutlich stärkeren Landesligisten TSV Winkelhaid aus, doch auch hier hatten die Bayreutherinnen über weite Strecken alles sicher im Griff. Gegen Ende mussten sie aber doch ein wenig ihrem dünnen Kader Tribut zollen.

    Den stärksten Eindruck hinterließ HaSpo im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Kissing. Wenn auch nicht von Anfang an. Nachdem einige überhastete Abschlüsse zu einem frühen Rückstand geführt hatten, fand man über den Kampf immer besser ins Spiel. Angetrieben von der überragenden Sonja Körber, die das Spiel gestaltete und auch selbst immer wieder wichtige Treffer beisteuerte, holte HaSpo Tor um Tor auf und erreichte noch ein hochverdientes Unentschieden. Im fälligen Siebenmeterwerfen fehlte dann jedoch das Glück.

    Die Niederlage im Spiel um Platz drei gegen den Ligakonkurrenten TS Herzogenaurach, der im zweiten Halbfinale gegen Winkelhaid verloren hatte, trübte den positiven Gesamteindruck nur unwesentlich. Zu oft scheiterten die Bayreutherinnen an der später zur besten Torhüterin des Turniers gewählten Martina Ebersberger und hatten dann mit schwindenden Kräften immer wieder das Nachsehen gegen deren präzise Gegenstoßpässe.

    Positiv fielen bei HaSpo die Leistungen der beiden Neuzugänge auf. Torhüterin Florentine Sommer war nach dem Spiel gegen Winkelhaid allerdings angeschlagen und musste geschont werden. Sarah Stephan bereicherte das Bayreuther Spiel vor allem durch ihr schnelles Umschalten und erhöhte das Spieltempo merklich.