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  • Der Ball rollt wieder!

    20.07.2012

    Fünf Wochen sind die Bayernliga-Handballerinnen von Haspo Bayreuth nun bereits in der Vorbereitung. Doch während in den ersten Wochen traditionell vor allem der Baustein Athletik auf dem Programm stand, folgt am kommenden Wochenende mit der Teilnahme beim 35. Erna-Feinauer-Gedächtnis-Turnier in Leinfelden/Echterdingen nun auch der erste handballerische Prüfstein.

    Sling-Training, Crossfit, Kickbox-Aerobic und natürlich das von den Spielerinnen allseits "beliebte" Intervalltraining hießen die Trainingsinhalte in Bayreuth in den letzten Wochen. Freilich zwischendrin auch unterbrochen von der einen oder anderen Berührung mit dem eigentlichen Spielgerät. Doch der Schwerpunkt des neuen Trainers Thomas Hankel lag eindeutig auf der konditionellen Vorbereitung. Doch nach und nach wird sich dieser Fokus nun verschieben. Bereits in der vergangenen Woche gab es einen ersten Vortest gegen den Ligakonkurrenten Sulzbach, den die Haspo-Damen klar für sich entschieden.

    Nun steht am Wochenende der erste spielerische Härtetest bevor. Ein Trainingstag zur Ballgewöhnung und ein erster Test gegen den Drittligisten HSG Freiburg bilden dabei den Auftakt, die Teilnahme an der mittlerweile 35. Auflage des Erna-Feinauer-Gedächtnis-Turniers der HSG Leinfelden/Echterdingen den Höhepunkt. Das Teilnehmerfeld kann sich dabei durchaus sehen lassen. So besteht die Vorrundengruppe der Haspo-Damen gänzlich aus Drittligisten. Neben dem erneuten Aufeinandertreffen mit der HSG Freiburg bekommen es die Bayreutherinnen mit der Bundesliga-Reserve des TV Nellingen zu tun, mit der SG Mainz/Bretzenheim und als Höhepunkt mit dem ehemaligen Erstligisten TSG Ketsch, der nach der vergangenen Runde aus finanziellen Gründen freiwillig aus der 2. Liga zurückgezogen hatte.

    Wenn auch die Bayreutherinnen aus Studiengründen noch nicht mit ihrem gesamten Kader vor Ort sein werden, so erhofft sich Hankel primär Aufschlüsse darüber, in welchen Bereichen im zweiten Teil der Vorbereitung noch Bedarf an "Finetuning" besteht. Bis zu Beginn der zweiten Vorbereitungsphase wird dann - so hofft man - auch die Personalplanung abgeschlossen sein. Gesucht wird derzeit zentral noch nach einer weiteren Torhüterin, nachdem die Lücke auf Linksaußen, die Julia Dörfler (beruflich nach Berlin) hinterlassen hatte, bereits geschlossen werden konnte.