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    Bayernliga-Quali: Erste große Chance für die HaSpo-Schnecken

    07.05.2009

    Am Sonntag haben die HaSpo-Girls der weiblichen B-Jugend ihre erste große Chance, die Qualifikation für die Bayernliga zu schaffen. Denn der Sieger des Qualifikationsturniers in Rödental – und drei weiterer, parallel veranstalteten Quali-Turnieren – hat sich direkt für die Bayernliga-Saison 2009/10 qualifiziert.
    Klar ist, dass die Trauben hoch hängen und bei einem Turnier mit verkürzter Spielzeit auch eine große Portion Glück dazu gehört, nach drei Spielen zu je 2x15 Minuten als Turniersieger vom Platz zu gehen. Doch das Team um Trainer Hans-Peter-Oertel will alles versuchen, dieses Ziel zu erreichen, das dann der größte bisherige Erfolg für die „HaSpo-Schnecken“ wäre, die in den letzten beiden Jahren vorsichtig aufgebaut wurden über die Bezirksoberliga, den bezirksübergreifenden Spielbetrieb in einer quasi Landesliga und zuletzt in der Nordgruppe der Landesliga. Und da mit Janice Radtke, die bislang für die HSG Fichtelgebirge spielte, dem Bezirkskader angehört, und schon in der ersten Runde von Spiel zu Spiel immer mehr Bindung zu ihren Mitspielerinnen fand, eine wirkliche Verstärkung zum Team gestoßen ist, rechnet man sich im HaSpo-Lager Chancen aus, entweder schon in Rödental oder aber in der abschließenden 3. Quali-Runde das Bayernliga-Ziel zu erreichen.
    Eindeutig Favorit in Rödental ist aber das neiderbayerische Team von der TG Landshut, das souverän sein erstes Quali-Turnier gewann und sich dabei gegen die höher eingeschätzten Mädels aus der Talentschmiede Ismaning durchsetzte. Und überhaupt nicht zu unterschätzen ist der TSV Cadolzburg, der in seinem ersten Quali-Turnier gegen starke Konkurrenz u.a. von der HSG Würm-Mitte und dem MTV Stadeln mit einer ausgeglichenen Bilanz von je einem Sieg und Niederlage sowie zwei Unentschieden als Dritter durchsetzte und dabei die Teams aus Taufkirchen und Metten hinter sich ließ.
    Dan Auftakt bestreiten die HaSpo-Girls, die übrigens wieder trommelnd von den beiden Pegnitzerinnen Steffi Mittasch und Franzi Kuhn unterstützt werden, die als HaSpo-Gastspielerinnen beim Osterturnier in Rovereto mitwirkten, um 11 Uhr in der Göbel-Halle gegen die gastgebende SG Rödental. Dieses Team ist vermutlich das schwächste in dieser Quali-Konkurrenz, verlor alle drei Spiele in der erste Runde recht deutlich und kam deshalb quasi kampflos in diese zweite Runde, weil ein Nürnberger Mitkonkurrent quasi in letzter Minute zurückzog und somit alle vier Mannschaften in die zweite Runde gelangten. Ein großer Fehler wäre jedoch, die Gastgeberinnen - wie in der ersten Runde bereits das Team aus Schwabmünchen, was mit einer Niederlage bestraft wurde - zu unterschätzen, die in der vergangenen Saison immerhin in der Nordgruppe der C-Jugend-Bayernliga spielten. Es gilt also in allen drei Turnieren hellwach zu sein und konzentriert möglichst die beste Leistung abzurufen.
    Ein Handicap hat Trainer Oertel jedoch zu verkraften: ungewiss ist, ob Julia Fischer spielen kann. Die Weidenerin hat seit über einer Woche mit massiven Fußproblemen zu kämpfen und hat deshalb nicht trainieren können.
    Die HaSpo-Girls werden vermutlich auflaufen mit
    Carolin Grotjahn – Gabi Obermeyer, Friederike Pfeifer, Carmen Persau, Anna Bauer, Simone Zang, Sophie Opel, Janice Radtke, Kim Elschner, Lia-Kristin Hägler, Julia Fischer (?), Lisa Haberkorn, Britta Willacker