• Damen
  • Herren
  • Jugend
  • Shop
  • Spielplan (Wochenende)

    Termine

    Für Verfolgerduell gerüstet

    16.10.2018

    Friedberg empfiehlt sich mit 33:25 für Spiel bei Haspo

    Auch nach dem fünften Spieltag zieht der Drittliga-Absteiger und absolute Titelfavorit HSC Bad Neustadt in der Herren-Bayernliga verlustpunktfrei an der Tabellenspitze seine Kreise. Doch die Verfolger liegen zahlreich mit nur zwei Punkten Rückstand auf der Lauer. Mit dem TSV Friedberg (2.), der DJK Rimpar II (3.), Haspo Bayreuth (4.) und der DJK Waldbüttelbrunn (5.) wartet ein Quartett nur auf einen Fehler des Meisterschaftsanwärters aus der Rhön.

    Diesen Druck scheint Bad Neustadt aktuell jedoch kaum zu verspüren, denn gegen den Abstiegskandidaten TSV Haunstetten (12.) setzten die Unterfranken (Schmitt 8/4 Tore, Singwald 6) mit 30:13 (13:5) gleich das nächste deutliche Ausrufezeichen. In der von den beiden Bayreuther Schiedsrichtern Yannick Berghammer und Stefan Kalina gut geleiteten Partie zog der Gastgeber von Beginn an kontinuierlich davon. Über 4:1 (8.) und 9:3 (24.) war spätestens beim 11:3 (26.) klar, dass die Haunstetter (Zimmerly 4) an diesem Tag nicht für eine Überraschung in Frage kamen. Beim 18:8 (36.) lag der HSC dann erstmals zweistellig in Führung und schonte fortan seinen leicht angeschlagenen Spielmacher Maximilian Schmitt, was sich aber auch nicht negativ bemerkbar machte.

    Fabian Abstreiter trifft fast nach Belieben

    Erster Verfolger – weil mit dem besten Torverhältnis ausgestattet – ist der kommende Bayreuther Gast TSV Friedberg (Samstag, 19.30 Uhr). Beim 33:25-Heimsieg gegen den Haspo-Bezwinger TSV Rothenburg (Schmidt, Skaramuca je 5) taten sich die Friedberger (Abstreiter 12/4, Thiel 6) lediglich bis zum 5:6 (15.) schwer. Danach bestimmten die physisch stärkeren Schwaben die Partie und setzten sich auf 10:6 (21.) ab. Über den 18:10-Pausenstand war das Spiel dann beim 23:14 (42.) quasi entschieden, wobei vor allem Rückraumlinks Fabian Abstreiter fast nach Belieben traf.

    Ein richtig heißes und spannendes Nachbarderby lieferte sich die Zweitliga-Reserve der DJK Rimpar (B. Gräsl, N. Gräsl je 6) mit dem weiterhin punktlosen Vorletzten TSV Lohr (Seltsam 5), ehe der 24:20 (11:10)-Heimerfolg feststand. Im mit insgesamt nur sechs Zeitstrafen zwar fairen, aber intensiven Duell war gerade die erste Halbzeit komplett ausgeglichen. Lediglich die Lohrer führten zwischenzeitlich etwas deutlicher mit 6:3 (13.). Nach dem Seitenwechsel legte das Rimparer Brüderpaar Benedikt und Nicolas Gräsl über 13:10 (32.) bis zum 18:13 (43.) aber den Grundstein für den Sieg. Zwar war der TSV beim 17:19 (50.) und auch beim 18:20 (54.) nahe an der neuerlichen Wende, doch kostete die Aufholjagd zu viel Kraft.

    Etwas angeschlagen durch die 16:22-Niederlage in Bayreuth wirkte die DJK Waldbüttelbrunn (Paul 7/3, Stumpf 5) beim knappen 31:28 (12:11) gegen die TG Landshut (11.). Die Gäste (Kabashi 6/1, Müller, Gretsch je 5) zeigten sich bestens vorbereitet und lagen bis zum 10:9 (26.) beständig in Führung. Selbst nach einem schnellen Drei-Tore-Rückstand nach der Pause (12:15/34.), den die Würzburger Vorstädter bis zum 25:22 (49.) eisern verteidigten, gab die TG noch nicht auf. Beim 27:27 (54.) und 28:28 (56.) waren die Niederbayern sogar dicht an der Überraschung, ehe die breitere Waldbüttelbrunner Bank den Ausschlag gab.

    Haspo-Damen fast der ganz große Gewinner

    In der Damen-Bayernliga profitierte Haspo Bayreuth vom 24:23 (14:10)-Heimsieg der SG Mintraching/Neutraubling (Völkl-Simbeck 9/4) gegen den bisherigen Zweiten HSG Freising-Neufahrn (Lerch 5)und ist nun erster Verfolger des noch verlustpunktfreien Spitzenreiters ASV Dachau. Dabei hatten die Gastgeberinnen das Spiel über 11:6 (18.) und 14:10 (26.) im Griff, ehe das große Nervenflattern einsetzte. Tor um Tor kam die HSG heran und übernahm mit 18:17 (43.) erstmals die Führung. Danach wogte die Partie hin und her, bis beide Mannschaften in den letzten knapp vier Minuten keinen Treffer mehr zustande brachten.

    Erst mit Ablauf der Spielzeit kam Tabellenführer ASV Dachau (Niebert 7/6) per Strafwurf zum 23:22 (13:13)-Heimerfolg über den Aufsteiger MTV Stadeln (Dude 7/1, Ebersberger 6) – und das nach einer Zeitstrafe gegen Trainer Bernd Dreckmann. Der kommende Haspo-Gast TSV Ismaning (Samstag, 17.30 Uhr) war spielfrei.berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 16. Oktober 2018, Seite 28