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  • Friedbergs Mühe mit dem Aufsteiger

    24.01.2017

    Nächster Haspo-Gast gewinnt Abwehrschlacht / Spitzenduo lässt nichts anbrennen

    Mit dem zweiten Bayernliga-Spieltag im neuen Jahr ist nun auch die Hinrunde beendet und hat im HC Erlangen II einen hochverdienten „Herbstmeister“ gefunden. Die Bundesligareserve unterstrich auch beim 38:21 (19:6) in Unterhaching (8.) ihre Vormachtstellung. Ähnlich souverän, mit einem 29:21 (17:9)-Heimsieg, gestaltete die DJK Waldbüttelbrunn (2.) ihr Heimspiel gegen den SV Anzing (9.).

    Es war wieder einmal eine Machtdemonstration des Tabellenführers. Beim TSV Unterhaching (Dauhrer 4 Tore) dominierte der HC Erlangen II von Beginn an das Spielgeschehen und zog sofort auf 10:3 (13.) davon, wobei der TSV vor allem mit dem überragenden Ex-Bayreuther Jakob Hoffmanns (13) und dem treffsicheren Ex-Auerbacher Maximilian Lux (11/3) riesige Probleme hatte. Der linke Rückraumspieler und der Linkshänder erzielten nicht nur insgesamt 24 der 39 Erlanger Tore, sondern waren auch für 15 der 19 Treffer im ersten Durchgang verantwortlich. Gegen dieses Duo hatte der Tabellenachte eigentlich nur den flinken Spielmacher Martin Dauhrer entgegenzusetzen. So musste man sich beim zwischenzeitlichen 8:25 (37.) ernsthafte Sorgen um den Gastgeber machen, der diesen 17-Tore-Rückstand bis zum Spielende aber immerhin nicht weiter anwachsen ließ.

    Richtig souverän war auch die Vorstellung der DJK Waldbüttelbrunn (Feitz 5/3) gegen den SV Anzing (Ruckdäschel 4). Die Anzinger, die wieder einmal auf den Ex-Bayreuther Julian Ruckdäschel setzten, konnten das Spiel lediglich bis zum 8:6 (17.) einigermaßen offen halten. Danach zog der Favorit über 15:7 (27.) vorentscheidend davon. Spätestens beim 22:12 (45.) war die Partie dann endgültig entschieden, und Waldbüttelbrunn gab in der Folge auch seiner zweiten Garde ordentlich Spielzeit.

    Der kommende Haspo-Gast TSV Friedberg (3.) tat sich hingegen gegen Aufsteiger VfL Günzburg (12.) überraschend schwer und kam nach einer echten Abwehrschlacht nur zu einem schmeichelhaften 21:16 (9:8)-Heimsieg. Vor allem in der ersten Halbzeit ließ sich Günzburg (Konopa 4) nicht abschütteln und führte sogar mit 10:9 (32.). Am Ende setzte sich dann aber doch die individuelle Klasse der Friedberger (Aigner 4) verdient durch.

    Durch den 27:20 (15:7)-Auswärtssieg beim TSV Niederraunau (14.) verabschiedete sich der TSV Haunstetten (10.) zumindest vorerst aus dem Abstiegskampf. Beim erneut etwas überforderten Schlusslicht (Deisenhofer 4/3) hatten die Augsburger (M. Horner 6) gleich in der Anfangsphase leichtes Spiel und zogen schnell auf 9:3 (17.) davon. Über 15:6 (30.) war das recht einseitige Spiel dann beim 21:12 (43.) schon entschieden.

    Der TV Erlangen-Bruck (Büttner 8/5, Mayer 6) konnte hingegen mit einem 35:23 (22:11)-Sieg gegen den gefährdeten HC Sulzbach-Rosenberg (Luber 6) sogar an Haspo auf Platz vier vorbeiziehen. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 24. Januar 2017, Seite 28