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  • HaSpo-Talente: Siegen und lernen

    19.10.2016

    Respektabel schnitten die drei Haspo-Talente Julius Meyer-Siebert (Jahrgang 2000), Niklas Häßelbarth und Jakob Stiegler (beide 2001) mit ihren Mannschaften beim Werner-Seelenbinder-Turnier in Berlin ab. Die ältere Bayernauswahl belegte dabei hinter ihren Bezwingern Berlin und Hessen sowie Sachsen Platz vier, während die ein Jahr jüngere Mannschaft des BHV auf Rang sechs landete.

    Meyer-Siebert zeigte dabei, dass er zurecht eine feste Größe im Kader seines Jahrgangs ist. Doch auch die etwas jüngeren Häßelbarth und Stiegler stellten Auswahltrainer Christian Weigl zufrieden, der auch die Haspo-A-Jugend betreut: „Nik überzeugte auf der Rückraummitte mit guter Übersicht und traf viele richtige Entscheidungen. Jakob hielt in der Abwehr gut dagegen und war vorne sicher im Abschluss.“

    Nach sechs Spielen mit vier Siegen gegen Pfadi Winterthur aus der Schweiz (18:14), die Auswahl aus Bremen (24:14), das Team aus Sachsen (25:22) sowie die eigenen „Landsleute“ des Jahrgangs 2001 (30:12) hatte Bayern I im Spiel um Platz drei gegen Sachsen mit 12:24 das Nachsehen. „Ich habe mich nach und nach besser ins Turnier hereingefunden. Trotzdem bin ich noch nicht da, wo ich eigentlich gern stehen möchte“, bilanzierte Meyer-Siebert mit gemischten Gefühlen.

    Die jüngere Mannschaft um Häßelbarth und Stiegler konnte aus den Duellen mit älteren Gegnern viele gute Erfahrungen mitnehmen. Nachdem alle anderen Spiele – mit Ausnahme der 16:17-Niederlage gegen Winterthur – deutlich verloren gegangen waren, wurde der Kampfgeist des 2001-Teams auch noch mit einem Erfolgserlebnis belohnt: 18:17 gegen Bremen.

    Der eigentlich nominierte Johannes Reif aus der Haspo-B-Jugend hatte seine Teilnahme am Turnier krankheitsbedingt absagen müssen. Dafür war Stiegler kurzfristig ins 14-köpfige Aufgebot gerutscht. ds


    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 19. Oktober 2016, Seite 33