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  • Auch Vizemeister kann Spitze nicht halten

    08.03.2016

    Kein Wochenende in der 3. Bundesliga Ost der Damen ohne Führungswechsel: An dieser Regel hat sich auch nichts geändert, nachdem zuletzt mit Germania Fritzlar der am stabilsten wirkende Titelanwärter an die Spitze gerückt war. Der Vizemeister verlor bei seinem ersten Auftritt als Tabellenerster bei der SG Bad Salzuflen recht deutlich mit 22:27 (10:15). Nur nach drei Toren in Folge zum 18:19-Anschluss (46.) kamen die Hessen (Huck 6/6) einer Wende nahe, aber beim 23:19 (52.) waren die Gastgeberinnen (Hill 9/5, Jacobkersting 7) wieder klar auf der Siegerstraße. An der Spitze liegt nun wieder der MTV Altlandsberg, der mit einem souveränen 36:29 (20:11) gegen die HSG Osterode eine Serie von drei Niederlagen beendete. Auf beiden Seiten ragte eine Spielerin mit jeweils zehn Feldtoren heraus: Sophie Lütke beim Sieger, Milica Vlahovic beim Verlierer.

    Wichtigstes Ergebnis aus der Sicht von Haspo Bayreuth war aber die Heimniederlage der HSG Union Halle gegen den HSV Marienberg mit 25:26 (12:10), denn damit blieb der Bayreuther Gast im Kellerduell am kommenden Samstag Tabellenletzter. Nachdem die Westfälinnen (Loebig 5, Bergmann 5) vier Tore in Folge zum 13:15 (34.) kassiert hatten, wuchs ihr Rückstand bis zum 19:24 (48.) stetig an. Mit drei Toren innerhalb von 93 Sekunden verkürzten sie aber zweieinhalb Minuten vor Schluss auf 24:25 und brachten das kleine Aufgebot des HSV Marienberg mit nur sieben Feldspielerinnen (Hribova 7) noch einmal stark in Bedrängnis. es

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 8. März 2016, Seite 29